Eine Lichtschranke sichert den Arbeitsbereich des Roboters in Kombination mit dem Kawasaki-Sicherheitssystem Cubic-S effektiv ab. Dieses Sicherheitssystem sorgt dafür, dass Roboter und Arbeiter bedenken- und gefahrenlos zusammenarbeiten können. Die Software ermöglicht das Einrichten besonders platzsparender Applikationen und Sicherheitsbereiche ohne aufwendige externe Sicherheitsmaßnahmen. Das Cubic-S vereinigt acht Sicherheitsfunktionen – unter anderem eine individuelle Definition und genaue Begrenzung des verfügbaren Arbeitsraums. Sehr platzsparende Applikationszellen lassen sich so problemlos umsetzen. Der Roboter kann die vorgegebenen Arbeitsbereichsgrenzen zu keinem Zeitpunkt überschreiten. Auch die einzelnen Achsen des Roboters werden elektronisch überwacht: Vorab definierte Achswerte bilden die Grenzen der möglichen Bewegungen. Werden zudem eine vorab definierte Geschwindigkeit überschritten, zuvor gestoppte Achsen bewegt oder verlassen Werkzeuge ihre vorgesehene Orientierung, schaltet das Sicherheitssystem den Roboter automatisch ab. „Bei uns sind Handarbeit und Automatisierung eng miteinander verwoben. Daher optimieren wir Cubic-S und unserer Sicherheitssetup laufend weiter, um die gemeinsame Arbeit von Mensch und Roboter noch einfacher, effektiver und sicherer zu gestalten“, so Krell.

Anlage auf Basis des Kawasaki-Roboters, Bild: Kawasaki Robotics
Die Anlage auf Basis des Kawasaki-Roboters erlaubt eine schnelle und flexible Bearbeitung der Tankdeckel und -böden in Serie. Bild: Kawasaki Robotics

Haase erzielt mehr als zwei Drittel des Gesamtumsatzes durch Öltanks. Aber auch die Baubranche, Kellertanks, industrielle Anwendungen und Wärmespeicher sind zunehmend wichtige Standbeine. „Angesichts des langsam, aber sicher abnehmenden Einsatzes von Heizöl als Energieträger erschließen wir natürlich langfristig auch andere Bereiche. Bei mehr als fünf Millionen Ölheizungen allein in Deutschland bleiben Öltanks aber auf absehbare Zeit weiterhin ein sehr relevanter Markt“, erklärt Geschäftsführer Falkenbach. Während die Öltanks nur an deutsche Kunden gehen, sind andere Produkte wie Wärmespeicher sowie Öl- und Fettabscheider auch auf dem internationalen Markt gefragt – und werden unter anderem nach Skandinavien, Italien, Dubai, Südostasien und in die USA exportiert. Zudem rüsten derzeit etwa die Schweizerischen Bundesbahnen ihre Leichtflüssigkeitsabscheider komplett auf Haase Tanks um. „Die erfolgreiche Automatisierung und der Einsatz der Roboter schaffen die Basis für unser weiteres Wachstum. So können wir die wachsende Nachfrage gezielt bedienen“, erklärt Falkenbach. Derzeit arbeitet Haase mit 65 regionalen Partnerfirmen in Deutschland zusammen und setzt auf einen engen persönlichen Kontakt zu Monteuren.

Robotereinsatz hat sich rentiert

Absaugvorrichtung, Bild: Kawasaki Robotics
Sicher, sauber und schnell: Eine integrierte Absaugvorrichtung konnte den durch den GFK entstehenden Schmutz im Raum um rund 60 Prozent reduzieren. Bild: Kawasaki Robotics

Falkenbach zieht ein positives Fazit der letzten Jahre: „Der Einsatz der Kawasaki-Roboter hat sich für uns schnell rentiert und bietet uns langfristig volle Flexibilität. Unser Team arbeitet stets daran, die enge Zusammenarbeit zwischen Robotern, Werkzeugen, Absauganlage und Drehtischen immer weiter zu optimieren. Momentan ist das Optimum der Anlage nahezu erreicht – lediglich die Geschwindigkeit der Drehtische soll in naher Zukunft erhöht werden.“ Nach mehreren umfassenden Investitionen und neu implementierten Robotern der letzten Jahre steht in nächster Zeit in puncto Neuerungen zunächst eine Ruhephase an, erklärt Jürgen Krell: „Doch wir haben immer ein Auge auf neue Ideen und Optimierungspotenziale.“ Aru

 

Über das Unternehmen

Kawasaki Robotics

  • Kawasaki Robotics, die deutsche Niederlassung von Kawasaki Heavy Industries aus Japan, ist ein führender Anbieter von Industrierobotern und robotergesteuerten Automatisierungssystemen mit einer breiten Produktpalette, die einen weiten Bereich von Anwendungen auf der ganzen Welt abdeckt. In seiner Rolle als Europazentrale organisiert das Unternehmen die europäischen Distributoren der Kawasaki Industrieroboter ebenso wie den eigenen Vertrieb in Deutschland.

  • Mit den Robotersystemen lassen sich unter anderem folgende Anwendungen umsetzen: Punkt- und Lichtbogenschweißen, Handhabung, Montage, Palettieren, Verpacken, Maschinenverkettung, Be- und Entladen, Pressenverkettung, Lackieren, Entgraten, Fräsen, Polieren, Waschen, Wafer-Handhabung und Reinraumaufgabe.

  • Im Jahr 1969 hat Kawasaki mit der Produktion der ersten Industrieroboter in Japan begonnen. 1995 wurde die Niederlassung in Deutschland gegründet.

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