Cobots von Omron, Bild: Omron

Cobots von Omron - Bild: Omron

| von Redaktion ke NEXT

Auch für das Segment kollaborierende Roboter, sogenannte Cobots, wird für die kommenden fünf Jahre ein Wachstum von mehr als zehn Milliarden Dollar erwartet. Anlass genug, die Rahmenbedingungen und Voraussetzungen näher zu betrachten, die für eine erfolgreiche Cobot-Initiative erfüllt sein müssen.

Zukünftig werden Cobots in Kombination mit mobilen Robotern eine tragende Rolle bei der Rationalisierung logistischer Abläufe spielen. Im Zuge der zu erwartenden technologischen Weiterentwicklung flexibler Produktionsumgebungen sind sie ein regelrechter Motor für Effizienzsteigerungen in der Fertigung. Als weiterer Vorteil kommt hinzu, dass der Installations- und Programmieraufwand minimal und kein ausgewiesenes Know-how aufseiten der Anwender erforderlich ist.

Mensch Roboter Zusammenspiel, Bild: Omron
Zukunftsorientierte Robotik-Projekte basieren auf einem ganzheitlichen und harmonischen Zusammenspiel von Mensch und Maschine. - Bild: Omron

Während Cobots den Betrieb in der digitalisierten Fabrik signifikant erleichtern, verlangt die Planung und Umsetzung eines entsprechenden Projekts hohe Expertise und die Bereitschaft, über den Tellerrand zu blicken. Denn die Ausgangslage ist durchaus komplex: Um Risiken, Fehler und Komplexität zu minimieren und Wachstum zu unterstützen, ist es ratsam, einen Komplettanbieter zu wählen, der über ein Netzwerk an skalierbaren Systemintegratoren den Projekterfolg von der Planung bis zu Implementierung und Support gewährleisten kann.

Innovative Robotik-Konzepte versprechen Unternehmen, die sich damit auseinandersetzen, eine Stabilisierung ihrer Wettbewerbsposition. Um agil und flexibel zu produzieren und Produktionslinien und -layouts ohne großen Aufwand an veränderte Kundenanforderungen anzupassen, empfiehlt sich das konzertierte Zusammenspiel von mobilen Robotern und Cobots gepaart mit integrierten Apps, Kamera- sowie Vision-Technologie, Support und Risk Assessment. Darüber hinaus nimmt die reibungslose Integration entsprechender Lösungen einen hohen Stellenwert ein, gerade wenn es darum geht, den Implementationsaufwand und die laufenden Betriebskosten möglichst gering zu halten. Vor diesem Hintergrund erweist es sich für Industrieunternehmen als vorteilhaft, auf einen einzigen Systemanbieter zu setzen anstelle einer Vielzahl von Insellösungen verschiedener Hersteller. Eine einfache Installation ist essentiell, um proaktiv agieren zu können. Dasselbe gilt für die Option, bei Bedarf Änderungen durchzuführen.

Zukunftsfähige Produktionsstrategien zeichnen sich dadurch aus, dass sie dem Aspekt Factory Harmony den gebotenen Platz einräumen. Hinter dem Stichwort verbirgt sich ein harmonisches Zusammenspiel von Mensch und Maschine. Eine dreistufige Cobot-Strategie kann hierzu einen entscheidenden Beitrag leisten: Als Weichenstellung für den erfolgreichen Betrieb empfehlen sich insbesondere Ansätze und Lösungen, die sich durch leistungsstarke Funktionen, eine sichere Anwendung sowie flexible Anpassbarkeit an neue Anforderungen auszeichnen.

Risiken für den Produktionsablauf sind je nach Art und Umfang mit Kosten in unkalkulierbarer Höhe verbunden. Hier verschaffen Cobots den Betrieben eine willkommene Hilfestellung – vorausgesetzt, sie sind so beschaffen, dass sie sicher und effizient an der Seite der menschlichen Arbeitskräfte funktionieren. Neben der Zertifizierung gemäß ISO10218 ist Investitionssicherheit ein zentraler Aspekt, damit Cobots Mehrwert entfalten können. Hinzu kommt das Erfordernis, dass sie sich innerhalb eines oder weniger Tage in Betrieb nehmen lassen, um den laufenden Betrieb nicht unnötig zu unterbrechen und die Kosten der Implementation zu minimieren. Spezielle Softwaretools mit einem breiten Funktionsumfang bieten die Option, die Einstellungen für die Umsetzung der ISO/TS15066 bei der Inbetriebnahme zu erleichtern. Wer zusätzlich auf umfangreiche Machbarkeitsanalysen sowie Safety- und Support-Services setzt, entbindet Kunden von der Last, auf einen anderen Service-Provider auszuweichen und schnürt ein auf seine Anforderungen zugeschnittenes Cobot-Paket aus einer Hand.

Hohe Geschwindigkeit ist bei Prozessen im Produktionsumfeld ein hohes Gut. Dennoch kommt es manchmal eher darauf an, dass Abläufe flexibel von statten gehen. In diesem Fall punkten Cobots mit anwendungsfreundlichen Software-Tools und integrierten Sensorfunktionen. Dazu zählen unter anderem maschinelle Vision-Systeme mit Lokalisierungsmöglichkeiten. Um Muster zu erkennen, Qualitätskontrollen durchzuführen, Objekte zu lokalisieren und Barcodes zu identifizieren, sind einfach zu bedienende Kamera- und Bildverarbeitungssysteme erforderlich. Der Anwendungsbereich dieser Technologien lässt sich mithilfe zusätzlicher KI-Funktionen auf Maschinenebene („AI at the edge“) entscheidend erweitern. Besonders fortschrittliche Systeme unterstützen die Anwender interaktiv. Beispielsweise kann ein in den Cobot integriertes Vision-System dazu beitragen, Verlässlichkeit, Konsistenz und Präzision innerhalb der Produktionsprozesse operativ zu verbessern. Um den Bedarf nach einer skalierbaren Lösung zu decken, empfiehlt sich ein Konzept, das es zulässt, mit einem einfach integrierten System zu beginnen und dieses je nach Bedarf zu erweitern.

Über Omron

Die Omron Corporation ist eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Industrieautomatisierung und stützt sich vor allem auf die drei Kerntechnologien Sensorik, Steuerung und künstliche Intelligenz. Das Leistungsspektrum von Omron reicht von elektronischen Komponenten über die Industrieautomatisierung bis hin zu Elektronikteilen für die Automobilbranche, sozialen Infrastruktursystemen sowie Gesundheits- und Umwelttechnologien. Omron wurde 1933 gegründet und beschäftigt derzeit über 360000 Mitarbeiter weltweit, die daran arbeiten, Produkte und Dienstleistungen in 120 Ländern und Regionen zur Verfügung zu stellen. In der Industrieautomatisierung übernimmt Omron sowohl mit innovativen Technologien und Produkten als auch mit einem umfassenden Kundensupport eine Vorreiterrolle auf dem Markt.

Der Mangel an technischen Fachkräften setzt der Industrie zu und droht, ehrgeizige Wachstumspläne auszubremsen. Auch hier erweisen sich Cobots als zweckmäßige Hilfestellung, denn sie sind schnell, einfach und sicher zu programmieren und zu installieren. Darüber hinaus lassen sie sich reibungslos mit anderen Systemen integrieren und werden dadurch zum integralen Bestandteil eines intelligenten Produktionsumfelds, in dem Mensch und Maschine harmonisch zusammenarbeiten. Das Zusammenspiel von mobilen und kollaborativen Robotern verschafft Unternehmen ein hohes Maß an Flexibilität, um ihre Produktionslinien schnell und kostengünstig an neue Anforderungen und immer schnellere Produktzyklen anzupassen.

Mensch und Maschine bilden in der smarten Fabrik von morgen ein Erfolgsteam, in dem die besonderen Fertigkeiten aller gezielt zum Tragen gebracht werden. Dazu können Cobots in Kombination mit weiteren innovativen Technologien einen wesentlichen Beitrag leisten. Der Erfolg entsprechender Initiativen hängt nicht zuletzt von zwei Bedingungen ab: der Wahl eines Systemanbieters, der die nötige Expertise mitbringt, und der Bereitschaft der Entscheider in Industriebetrieben, bestehende Geschäftsmodelle mit hocheffizienten automatisierten Prozessen neu zu denken.

Robotik - Bleiben Sie informiert

Sie interessieren sich für Robotik? Und suchen einen kostenlosen Infodienst, der Sie zuverlässig über die neuesten Entwicklungen in der Branche informiert? Mit unserem Robotik-Newsletter sind Sie immer informiert! Jetzt anmelden und kostenlos von exklusiven Hintergrundberichten, News, Interviews und Erklärinhalten zur professionellen Robotik profitieren!

Der Eintrag "freemium_overlay_form_keg" existiert leider nicht.