Induktive Spurführung, Bild: EK Automation

Induktive Spurführung im Outdoor-Bereich: Die Sensoren des FTF orientieren sich an dem im Boden verlegten Leitdraht. Bild: EK Automation

Mit einer angepassten technischen Ausrüstung der Fahrzeuge und einer speziell auf den Betrieb im Freien abgestimmten Navigation berücksichtigen die Systeme die besonderen Anforderungen im Außenbereich z. B. zur Bereichsverknüpfung.

Custom Move – auf Outdoor-Einsatz individuell abgestimmt

Mit maßgeschneiderten fahrerlosen Transportern der Baureihen Custom Move bietet EK Automation für nahezu jede Aufgabenstellung die passende Lösung. Die robusten Fahrerlosen Transportfahrzeuge (FTF) sind Sonderkonstruktionen, die der Transportrobotik-Spezialist auf Basis bewährter Einzelkomponenten fertigt. Für den Outdoor-Betrieb werden sie mit Aufbauten ausgerüstet, die das Transportgut komplett einhausen und es zuverlässig vor verschiedenen Witterungsverhältnissen schützen. Die Aufbauten lassen sich u. a. mit Rolltoren ausstatten. Über eine integrierte Fördertechnik erfolgt die automatisierte Lastenübergabe. Auch Gehäuse, die eine vorgegebene Temperatur (Wärme oder Kälte) für empfindliche Produkte, z. B. für Pharmaprodukte, einhalten müssen, lassen sich realisieren. Die robusten CUSTOM MOVE Fahrzeuge zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer aus. So sind einige von EK Automation im Außenbereich installierte Systeme bereits seit fast zwei Jahrzehnten im Einsatz.

Innovationen optimieren technische Ausstattung im Outdoor-Betrieb

Für Indoor-FTS werden standardmäßig Personenschutz-Laserscanner eingesetzt. Outdoor-Fahrzeuge waren bislang mit einem taktilen Aufprallschutz ausgestattet, der das FTF bei Berührung stoppte. Seit dem vergangenen Jahr steht mit dem SICK outdoorScan3 eine berührungslose Laser-Sicherheitstechnik für Outdoor-FTF zur Verfügung. Die Fahrzeuge sind damit auch im Außenbereich mit höherer Geschwindigkeit besonders sicher unterwegs. Bei Transportautomation im Freien werden die Fahrzeuge häufig durch eine induktive Spurführung navigiert: Die Sensoren des Transportroboters orientieren sich an einer im Boden verlegten Spur, die vom Fahrzeug verfolgt wird. Mehr Flexibilität bietet jetzt die RFID-Navigation: Dafür werden am Boden in festgelegten Abständen RFID-Tags installiert, die von dem Fahrzeug ausgelesen werden. Diese Technik erlaubt eine sehr flexible Navigation und ermöglicht, jederzeit neue Fahrwege festzulegen.

Mit Outdoor-Transportrobotik profitieren Unternehmen von langlebigen, effizienten Lösungen, die für eine Verknüpfung von Produktions- und Lagerstätten sorgen. Sie schließen Prozessketten und ermöglichen eine lückenlosen Rückverfolgung der Transporte auch im Außenbereich.

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