| von Julia Lansen
Direkt angetriebener Rundtisch TO 750C, Bild: Weiss
Direkt angetriebener Rundtisch TO 750C. Bild: Weiss

Verkürzte Zykluszeiten: Weiss hat seinem direkt angetriebenen Rundtisch TO 750C mehr Power verpasst. Der verstärkte Torque-Motor bietet ein um 45 Prozent gesteigertes Spitzenmoment. Statt 2400 sind es jetzt satte 3500 Newtonmeter. Entsprechend erhöht sich die maximale Beschleunigung des direkt angetriebenen Rundtisches – ein großer Vorteil für die Zykluszeiten. Für die Gesamtzyklusdauer ist neben der Verfahrzeit die Pausenzeit ausschlaggebend. Im High-Speed-Bereich ist letztere häufig der Hinderungsgrund für noch höhere Gesamttaktraten. Der Tisch braucht eine Pause, um sich durch Konvektion abzukühlen. Bekommt er diese nicht, erhöht sich die Temperatur des Systems – was letztendlich zum Abschalten durch den internen Temperatursensor führt. Abhilfe schafft die optionale Wasserkühlung. Ein Novum für Montage-Rundtische und cleverer Effizienztreiber in der High-Speed-Produktion. Die Temperatur des Tisches kann über die gesamte Zykluszeit konstant gehalten und Pausenzeiten auf ein Minimum reduziert werden. Im Extremfall können sie sogar voll entfallen. Zusammen mit dem verstärkten Antriebsmotor kann die Gesamtzykluszeit extrem verkürzt werden. Die Vorteile der Wasserkühlung wirken sich auch dann aus, wenn es statt um High-Speed mehr um Hochgenauigkeit geht. (Stand 3155)

Systemlösungen für den Werkstückträger-Transport und die Anlagenverkettung, Bild: Maschinenbau Kitz
Systemlösungen für den Werkstückträger-Transport und die Anlagenverkettung. Bild: Maschinenbau Kitz

Werkstückträger-Transport: Maschinenbau Kitz präsentiert neben seinem Aluminiumprofil-Sortiment unter anderem seine neuesten Systemlösungen für den Werkstückträger-Transport und die Anlagenverkettung. Im Fokus des Standes steht das neue staufähige Palettenumlaufsystem SPU 2040. Insbesondere beim Verketten mehrerer Arbeitsstationen mit unterschiedlichen Takt- oder Umrüstzeiten ermöglicht das System das kostengünstige und dynamische Zuführen, Puffern, Positionieren und Vereinzeln von Werkstückträgern (WTs), mit automatischer Rückführung der WTs. Das SPU 2040 ist im Vergleich zu anderen Systemen auf dem Markt sehr kompakt. Das bedeutet nicht nur geringe Raumanforderungen, sondern auch gute Ergonomie-Eigenschaften für Werker, die Bauteile auf dem System platzieren oder Teile entnehmen. (Stand 3170)

Linearmotor-Module, Bild: Jung
Linearmotor-Module der überarbeiteten Baureihe Fourdynamic. Bild: Jung

Muskelprotze: Montagetechniker und Automatisierer, die eine leistungsstarke lineartechnische Alternative zu überdimensionalen Pneumatikzylindern oder wartungsintensiven Hydraulikantrieben suchen, sollten beim Kinematik-Spezialisten Jung (JA2) vorbeischauen. Das Unternehmen stellt unter anderem die neuesten Linearmotor-Module seiner überarbeiteten Baureihe Fourdynamic vor. Dabei handelt es sich um masseoptimierte Systemeinheiten mit integrierten Linearantrieben mit sehr guten Leistungswerten: Ausgelegt für Hübe von bis zu 350 Millimeter erreicht beispielweise der stärkste Fourdynamic mit einer Beschleunigung von 150 m/s2 eine Geschwindigkeit von fünf Metern pro Sekunde, wobei er Spitzenkräfte von bis zu 2.700 Newton entfaltet. Der Kunde erhält damit einen mechatronischen Muskelprotz für hochdynamische und hochbelastbare Vorschub-Anwendungen, die sich mit Pneumatik- oder Hydrauliksystemen nicht oder nur suboptimal abdecken lassen – weil es ihnen an Dynamik, Power und Flexibilität fehlt, weil sie zu langsam oder zu aufwendig sind, weil sie zu verschleißanfällig wären oder weil sie viel zu teuer würden. Typische Montage- und Bearbeitungsprozesse für die Linearmotor-Module sind beispielsweise das Stanzen, Biegen, Prägen, Fügen, Pressen oder Verdichten. (Stand 3114)

Magnetgreifer-Baureihe SGM-HP/-HT, Bild: Schmalz
Magnetgreifer-Baureihe SGM-HP/-HT. Bild: Schmalz

Magnetisch greifen: Schmalz stellt an seinen beiden Ständen 3020 und 3110 unter anderem seine neue Magnetgreifer-Baureihe SGM-HP/-HT vor. Das Unternehmen hat die leistungsstarken Magnetgreifer speziell für die Handhabung von Lochblechen, gelaserten Teilen, Blechen mit Bohrungen und Ausschnitten sowie anderen ferromagnetischen Werkstücken entwickelt. Das sichere Greifen wird über das Magnetfeld eines integrierten Dauermagneten realisiert. Druckluft bewegt den Magneten, um das Greifen zu aktivieren und zu deaktivieren. Der Greifer wird in zwei Varianten angeboten: Die HP-Version (High Performan­ce) erzeugt hohe Haltekräfte für besonders schwere Werkstücke. Ein Reib­ring nimmt dabei hohe Querkräfte auf und schont gleichzeitig die Oberfläche. Die Variante HT (High Temperature) eignet sich mit dem optional erhältlichen Reib­ring für Hochtemperaturanwendungen bis 250 Grad, wenn beispielsweise glühende Bleche bewegt werden müssen. Dank Aluminiumgehäuse sind die Greifer kompakt, leicht und brauchen wenig Platz. Schmalz bietet für die neue Baureihe verschiedenes Zubehör wie Haltersysteme für individuelle Montagemöglichkeiten sowie Sensoren. Auch eine Verblockung mehrerer Greifer ist möglich. (Stand 3020)

Halle 4

Sanftes Bewegen: Am Stand von Stein Automation können Besucher ein Werkstückträger-Transportsystem live erleben. Das Unternehmen hat einen neuen Werkstückträger-Schnelleinzug entwickelt, der die Wechselzeit an den einzelnen Stationen verkürzt und damit die Produktionsleistung steigert. Die Innovation ermöglicht ein schnelleres Anfahren der Station und verbessert die Durchlaufzeiten. Ein Wechsel der Werkstückträger, beispielsweise mit den Maßen 240 mal 240 Millimeter, dauerte bislang 1,5 Sekunden. Mit dem Schnelleinzug klappt dies in 0,5 Sekunden. Die Transportsysteme kommen in einer Vielzahl von Branchen zum Einsatz. Dabei werden auch sensible Waren transportiert, die beispielsweise empfindlich auf Erschütterungen und Stöße reagieren. Mit seinem Antriebssystem Softmove können Produkte schnell, schonend und energiesparend bewegt werden. Mittels EC-Motoren lässt sich die Geschwindigkeit der Anlage stufenlos zwischen drei und 25 Meter pro Minute regeln. (Stand 4220)

Weniger Trial and Error: Kundenspezifische Systemlösungen im Bereich der Lineartechnik unterliegen bereits seit Jahren einer starken Nachfrage. Seine Expertise in diesem Bereich zeigt Rodriguez auf der Motek. „Gerade lineartechnische Subsysteme sind bei einer Eigenkonstruktion oft mit einem zeit- und kostenintensiven Trial-and-Error-Prozess verbunden“, erläutert Jörg Schulden, Geschäftsbereichsleiter bei Rodriguez. „Diesen Prozess übernimmt Rodriguez komplett, sodass sich unsere Kunden wieder auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.“ Grundlage der kundenspezifischen Lösungen sind die durch die Anwendung definierten mechanischen und steuerungstechnischen Rahmenbedingungen. Das Unternehmen übernimmt die Auswahl der geeigneten Lineartechnik aus dem breitgefächerten Sortiment sowie die Konstruktion der Baugruppe. Somit ist gewährleistet, dass die Lösungen auch wirklich sämtliche Anforderungen des Kunden erfüllen. Der Antriebsspezialist bietet für nahezu jede industrielle Anwendung bedarfsgerechte Systemlösungen auf der Basis von Linearführungen und mechanischen Antrieben. So entstand zum Beispiel ein hochgenau produziertes Schweißgestell inklusive mechanischen Umbauteilen, das beim Bedrucken von keramischen Oberflächen eingesetzt wird. Zum Einsatz kommen unter anderem Kugelumlaufführungen und Kugelgewindetriebe. Rodriguez übernahm die Entwicklung, Herstellung und Montage von Fertigungsteilen und Antriebskomponenten. Das Ergebnis: Eine ausgeklügelte Systemlösung aus dem Bereich der Lineartechnik. (Stand 4437)

Kostenlose Registrierung

Bereits registriert?
*) Pflichtfeld

Sie sind bereits registriert?