| von Julia Lansen
Variostack CF „Clean Factory“, Bild: IEF-Werner
Variostack CF „Clean Factory“ – ein ganzheitliches Palettierer-Konzept für spezielle Anwendungen. Bild: IEF-Werner

Für den Reinraum: Halbleiterfertigung, Optik und Lasertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Biowissenschaften oder Medizintechnik: Die Herstellung vieler Produkte spielt sich in Reinräumen ab. Hochgenaue Fertigungsprozesse in dieser Umgebung erfolgen zunehmend über automatische Anlagen. IEF-Werner präsentiert auf der Motek dazu den Variostack CF „Clean Factory“ – ein ganzheitliches Palettierer-Konzept für diese speziellen Anwendungen. Die Basis stellt das Variostack-Palettiersystem dar. Das Unternehmen hat dieses System für die Reinraumfertigung optimiert und so sorgt die Variante CF zum Beispiel für eine geringe Fremdpartikelgenerierung und geringe Taktzeiten. Beim Thema Sauberkeit im Reinraum spielt eine einfache Reinigbarkeit der Anlage eine besondere Rolle. Dazu ist die Hub­achse sowie das Produkthandling komplett mit Edelstahl verkleidet. Die Hubachse kann beladene Trays mit einem Gewicht bis 15 Kilogramm aufnehmen. (Stand 5120)

Zusammenspiel aller Fertigungsebenen, Bild: Balluff
Zusammenspiel aller Fertigungsebenen mittels leistungsstarker Sensorik, Identifikationssystemen, intelligenter Netzwerk- und Verbindungstechnik. Bild: Balluff

RFID für die Industrie 4.0: Anhand zahlreicher Beispiele wird Balluff auf der Messe zeigen, wie das erfolg­reiche Zusammenspiel aller Fertigungsebenen mittels leistungsstarker Sensorik, Identifikationssystemen, intelligenter Netzwerk- und Verbindungstechnik gelingen kann. Vorgestellt werden Konzepte für schnelle Formatwechsel und die zuverlässige Qualitätssicherung bis Losgröße 1. Auch Lösungen zur Zustandsüberwachung und vorausschauenden Wartung werden zu sehen sein. Ein Beispiel, wie auf einfache Weise Industrie 4.0 Einzug in die Produktion nehmen kann, ist Tool-ID des Unternehmens. Mittels Industrial RFID macht es den Einsatz von Werkzeugen rückverfolgbar, gewährleistet deren geeignete Auslastung und unterstützt die vorausschauende Instandhaltung. Maximale Prozesstransparenz durch umfassende Traceability ist ein weiterer Ausstellungschwerpunkt. Dafür bietet Balluff neben einem umfangreichen Produktportfolio auch schlüsselfertige Lösungen und ein umfassendes Projektmanagement an. (Stand 5201)

Pneumatische Schwenkeinheit mit einem externen Anschlagsystem, Bild: Friedemann Wagner
Pneumatische Schwenkeinheit mit einem externen Anschlagsystem. Bild: Friedemann Wagner

Frühzeitige Warnung: Das Unternehmen Friedemann Wagner zeigt eine pneumatische Schwenkeinheit mit einem externen Anschlagsystem, das rechtzeitig meldet, wenn die Stoßdämpfer gewechselt werden müssen. Das System erkennt den Stoßdämpferausfall als Prellen. Ringförmige, gehärtete Anschlagflächen sorgen für zuverlässige Wiederholgenauigkeit von bis zu ± 0,01 Grad. Die Schwenkeinheit ist in Varianten mit Signal- und Luftdurchführung ohne Einschränkung bezüglich Endlagendämpfung, Drehwinkelverstellung oder Endlagenquittierung verfügbar. Das Gehäuse, inklusive der Aufnahme der Anschläge, ist komplett aus eloxiertem Aluminium gefräst. Das Grundfunktionsprinzip: Zwei im Inneren der Einheit befindliche Zahnstangen arbeiten unter Druckluft gegenläufig. Die Translation der Kolben wird über eine verzahnte Welle in Rotation umgesetzt. Ein Kolbenhub entspricht der Drehung von einer Endlage in die andere. Durch das Prinzip der doppelt beaufschlagten Antriebszylinder kann auf kleinem Raum enorme Power umgesetzt werden. (Stand 5104)

Halle 6

Jetzt auch pneumatisch: Mayr Antriebstechnik erweitert seine Roba-Guide­stop-Baureihe um eine neue, leistungsstarke, pneumatisch gelüftete Version. Sie klemmt Profilschienen positionsgenau und spielfrei und erreicht dabei dieselben hohen Haltekräfte wie die hydraulische Ausführung der Bremse. Geöffnet wird die Bremse mit Druckluft von 20 bis 30 bar. Um den nötigen Betriebsdruck zu erreichen, kommt zusammen mit der Bremse ein kompakter Druckverstärker zum Einsatz, der den in Pneumatiknetzen üblichen Systemdruck von vier bis sechs bar rein mechanisch, ohne Fremdenergie, steigert. Dieses Konzept ermöglicht eine punktuelle Druckerhöhung direkt vor der Bremse, somit genügen kurze Hochdruckleitungen. Die pneumatische Sicherheitsbremse ist in fünf Baugrößen – jeweils in Standardbauform und in kompakter kurzer Ausführung – erhältlich und deckt damit Haltekräfte von einem bis 34 Kilonewton ab. Sie ist für verschiedene Schienenbaugrößen der gängigen Linearführungshersteller designt. Die Roba-Guidestop-Sicherheitsbremse wirkt mit sehr hoher Steifigkeit direkt auf die Linearführung. Sie ist also unmittelbar an den Massen angebracht, die gehalten werden sollen. Antriebselemente zwischen Motor und bewegter Masse wie zum Beispiel Spindel, Spindelmutter, Wellenkupplung oder Getriebe haben somit keinen Einfluss auf die Sicherheit – anders als bei Konzepten mit Motorbremse, wo alle Antriebs­elemente das Bremsmoment bis zum Schlitten übertragen. (Stand 6325)

Gut ausgeleuchtet: IPF Electronic hat sein Angebot an Beleuchtungslösungen für den professionellen Einsatz erweitert. Zur Motek stellt das Unternehmen zwei neue Reihen an LED-Maschinenleuchten und eine LED-Arbeitsplatzleuchte vor. Die LED-Maschinenleuchten AO000493, AO000494 und AO000495 in Schutzart IP67 finden als besonders flache (Höhe 15 Millimeter) und gleichermaßen kompakte wie robuste Lösungen Platz an nahezu jeder Maschine, insbesondere bei sehr engen Platzverhältnissen. Erhältlich sind die Leuchten in den Baulängen 100, 167 sowie 233 Millimeter mit Leistungsaufnahmen von 4, 8 und 12 Watt. Alternativ zur Montage mittels Schrauben lassen sich diese Maschinenleuchten auch einfach und schnell durch eine optional verfügbare Magnethalterung befestigen. Durch den Abstrahlwinkel von 120 Grad und den eingetrübten PUR-Verguss der LED-Abdeckung erreichen die Leuchten eine großflächige und homogene Ausleuchtung, wobei das robuste, eloxierte Aluminiumgehäuse hierbei auch zur Wärmeabführung dient. (Stand 6205)

Zwei in Einem: Dr. Tretter präsentiert sein Produktspektrum an Maschinenelementen. Erstmals zeigt der Hersteller seine hochdynamischen Hub-Dreh-Module, mit denen er sein Spektrum an Drehmomentkugelbuchsen erweitert. Heben und Drehen sind in der Automation häufig vorkommende Bewegungen. Meist sind jedoch für jede Funktion zwei unterschiedliche Maschinenelemente im Einsatz. Mit dem Hub-Dreh-Modul kombiniert Dr. Tretter beide Funktionen in eine Einheit: Auf einer Hohlwelle wird eine Wendelnut eingeschliffen – wie beim Kugelgewindetrieb – und zusätzlich mehrere Längsnuten – wie bei der Drehmomentkugelbuchse. Auf dieser Welle sind nun zwei drehbar gelagerte Flansch­muttern angeordnet, die jede für sich, in der Regel durch einen Servomotor, angetrieben werden. Damit lassen sich verschiedene Antriebszustände realisieren, die zu unterschiedlichen Bewegungszuständen der Welle führen: translatorisch, rotatorisch und kombiniert. (Stand 6314)

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