| von Julia Lansen
Teach-Pendant, Bild: IAI Industrieroboter
Teach-Pendant. Bild: IAI Industrieroboter

Eines für alles: IAI Industrieroboter stellt ein neues Teach-Pendant vor. Das tragbare Bedien- und Anzeigegerät mit der Bezeichnung TB-02 komplettiert das Portfolio des Unternehmens. Es hat die Form eines Tablet-PCs und ist mit allen Produkten und Steuerungen von IAI kompatibel. Mit nur einem Gerät können nun alle Anwender die verschiedenen Produkte programmieren: diverse elektrische Linearantriebe, elektrische Greifer, elektrische Rotationsachsen, Tisch- und Scara-Roboter sowie die Kartesischen Roboter. Mit den kompakten Abmessungen von 190 mal 155 Millimetern, bei einer Bauhöhe von lediglich 25 Millimetern sowie einem Eigengewicht von nur 470 Gramm liegt das Gerät mit seinem Sieben-Zoll-Farb-Touchscreen sehr gut in der Hand und ermöglicht so ein ermüdungsfreies Programmieren. Der Menübildschirm ist über die Auswahl von Icons leicht visuell bedienbar. Eine interaktive Bedienerführung begleitet zudem die einfache Programmerstellung, bei der lediglich Betriebsart, Position und Geschwindigkeit ausgewählt werden müssen. (Stand 7211)

Die Vielseitigkeit kollaborierender Leichtbauroboter, Bild: Universal Robots
Die Vielseitigkeit kollaborierender Leichtbauroboter. Bild: Universal Robots

Alles rund um die Kollaboration: Erstmalig mit einem eigenem Stand vertreten sein wird Universal Robots. Das Unternehmen wird hier die Vielseitigkeit kollaborierender Leichtbauroboter sowie die neuesten Lösungen, Service-Angebote und Zubehörteile rund um seine sechsachsigen Roboterarme UR3, UR5 und UR10 präsentieren. „Seit Juni 2016 betreiben wir unseren Applikations-Showroom Universal Robots+ sowie das kostenfreie +You Developer Program“, so Helmut Schmid, Universal Robots. Nun stellt das Unternehmen die ersten Lösungen vor, die durch die Teilnahme an diesem Programm entstanden sind. Weitere Beispiele für die Automation mit den kollaborierenden Robotern des Unternehmens zeigen die Vertriebspartner Faude Automatisierungstechnik (Halle 7, Stand 7417) sowie WMV Robotics auf einem Gemeinschaftsstand mit Smart Robotics (Halle 7, Stand 7302). Faude stellt ein kabelloses Bedienpanel für UR-Roboter vor. Es verfügt über einen dreistufigen Zustimmtaster und eine WLAN-Schnittstelle für eine noch flexiblere, sichere wie zuverlässige Robotersteuerung. Die Produktfamilie von Universal Robots können Messebesucher auch am Gemeinschaftsstand von WMV Robotics und Smart Robotics kennenlernen. Anhand von unterschiedlichen, intelligenten Greifersystemen stellen die Unternehmen die Vielseitigkeit und Flexibilität der kollaborierenden Roboterarme zur Schau. (Stand 7304)

Neue Generation von Sicherheitszuhaltungen und -sensoren auf RFID-Basis, Bild: Schmersal
Neue Generation von Sicherheitszuhaltungen und -sensoren auf RFID-Basis. Bild: Schmersal

Pünktlich gewarnt: Schmersal präsentiert Sicherheitssysteme und -lösungen, die geeignet sind, produzierende Unternehmen bei der Einführung digitaler Zukunftstechnolo­gien zu unterstützen. Bei den Industrie 4.0-Konzepten geht es insbesondere um Datenaustausch und Kommunikation mit der Zielsetzung, Effizienzgewinne, Produktivitätssteigerungen und eine höhere Flexibilität zu erreichen. Dazu kann die Sicherheitstechnik des Unternehmens einen Beitrag leisten. Unter anderem gehört dazu eine neue Generation von Sicherheitszuhaltungen und -sensoren auf RFID-Basis, die auch nicht sichere Informationen wie zum Beispiel Statusdaten oder Fehlermeldungen weitergeben können. So können RFID-Sicherheitssensoren, die die Stellung von Schutztüren überwachen, beim Erreichen definierter Versatzgrenzen noch vor Abschalten der Maschine ein elektronisches Warnsignal weitergeben. Im Ergebnis kann damit eine höhere Anlagenverfügbarkeit erreicht werden. (Stand 7103)

Industrieroboter, Bild: Yaskawa
Großes Spektrum von Industrierobotern. Bild: Yaskawa

Alles für den Roboter: Mit den drei Divisionen Robotics, Drives+Motion und Vipa deckt Yaskawa als einer von wenigen Herstellern das gesamte Spektrum von Industrierobotern, Antriebssystemen und Steuerungstechnik aus einer Hand ab. Gleichzeitig stellen offene Schnittstellen die Anbindung an die gängigen Fremdsysteme sicher. Ein aktuelles Beispiel ist Motologix, die neue Generation der Schnittstelle Motoman Sync. Mit Motologix lassen sich Motoman-Roboter schnell mit den gängigen Programmiersprachen nach IEC-61131 in der SPS programmieren und steuern. Aktuell sind neben Profinet auch die Plattformen Ethernet/IP und Powerlink freigegeben. Aktuelle Robotermodelle am Stand sind die ersten Vertreter der neuen Motoman GP-Serie sowie der kollaborative Motoman HC10. Die ersten GP-Roboter mit sieben beziehungsweise acht Kilogramm Tragkraft sind nicht nur die schnellsten ihrer Klasse, sondern auch komplett in der Schutzklasse IP67 ausgeführt. Sie können damit ohne weitere Modifizierungen auch in raueren Umgebungen für Handling- und andere Automatisierungsaufgaben eingesetzt werden. Der Prototyp Motoman HC10 mit 1,2 Metern Reichweite und zehn Kilogramm Handhabungsgewicht soll gemäß der technischen Spezifikation ISO TS15066 freigegeben werden. Die geforderte Sicherheit im direkten Kontakt mit dem Bediener gewährleistet der HC10 durch eine Kraft-Momenten-Sensorik in allen Achsen, die eine flexible Interaktion zwischen dem Roboterarm und seiner Umgebung ermöglicht. (Stand 7205)

Halle 8

Sicher automatisiert: Für kollaborierende, kooperierende und koexistierende Systeme steht zunehmend ein ganzheitlicher Lösungsansatz im Vordergrund, mit dem der gesamte Arbeitsplatz abgesichert werden muss. Mayser präsentiert ein Sicherheitssystem, dessen Komponenten einzeln oder in Kombination eingesetzt werden können. Zum Einsatz kommen hierbei sichere Ultraschallsensoren mit sehr kleinen Ultraschallwandlern, die frei und losgelöst von der Elektronik positioniert werden können. Sie lassen sich in einer Applikation auch dort einsetzen, wo herkömmliche Ultraschallsensoren keinen Platz mehr finden. Unbeeinflusst von Schmutz, Fremdschall, Luftströmungen und Feuchtigkeit detektieren sie zuverlässig Menschen aber auch Objekte aus den verschiedensten Materialien. Dabei gibt es praktisch keine Blindzone, da die Sensoren den ganzen Bereich des elliptischen Schallfelds bis zu einer Distanz von 2,50 Metern messen und selbst kleine Objekte erfassen. Eine weitere Besonderheit: Die Teach-In Funktion ermöglicht das Einlernen der kompletten Mess­umgebung einschließlich der im Detektionsfeld befindlichen statischen Objekte. Das MRK-Arbeitsumfeld wird neben dem möglichen Ultraschall auch taktil durch Flächensensoren, Schaltleisten und Safety Bumper gesichert. Um weitere Schutzmechanismen in Gang zu setzen, können berührungslose Sensoren eingefügt werden. Direkt am Roboter schützen taktile Arm- und Gelenkabsicherungen sowie eine robuste Softcover-Haut mit taktiler Sensorik, die individuell auf die Geometrie des Roboters angepasst wird. (Stand 8214)

Mehr Power für den Antrieb: Pilz stellt gleich zwei neue Produkte aus dem Bereich Motion-Control-Steuerungssysteme vor, die ab sofort mit einem 1,3 GHz Intel-Atom-Prozessor ausgestattet sind und damit mehr Performance bieten. Es steht als offenes, externes Steuerungssystem dem bisherigen antriebsintegrierten Steuerungssystem PMCprimo C gegenüber und verfügt nun neu auch über mehr Leistung. Bei PMC­primo C lässt sich die Motion-Control-Karte einfach in den Servoverstärker PMCprotego D stecken. Zusammen mit der Sicherheitskarte PMCprotego S entsteht eine sichere und kompakte Antriebslösung. Die Motion-Control-Steuerungssysteme lassen sich so nun in einer Vielzahl weiterer Applikationen einsetzen. Komplette Applikationen in allen Antriebsumgebungen wie zum Beispiel Pick-and-Place-Anwendungen, die aus den Steuerungsfunktionen einer SPS und den Motion Control Funktionen bestehen, sind realisierbar. Auch lassen sich durch das Plus an Leistung höhere Zykluszahlen erreichen. Damit steigt die Produktivität. (Stand 8410)

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