3D gedruckte patientenspezifische Implantate - Foto: Adrian M. Rohner und Nina Matter, FHNW

3D gedruckte patientenspezifische Implantate, u. a. eine 3D gedruckte Knochenersatzstruktur aus Biokeramik und eine gedruckte Rekonstruktionsplatte aus Titan, aufgeschraubt auf einen Schädel - ebenfalls 3D gedruckt. Foto: Adrian M. Rohner und Nina Matter, FHNW

An den drei Messetagen thematisieren u.a. drei hochkarätige Keynotes des Fachkongresses die Entwicklung und den Einsatz des Additive Manufacturing.

Am 20. Juni, dem Eröffnungstag der Kongressmesse, können sich die Teilnehmer auf Charles W. Hull, dem „Erfinder des 3D-Drucks“, freuen. Der Mitbegründer und Chief Technical Officer des US-amerikanischen Unternehmens 3D Systems hat mit der Erfindung der Stereolithografie vor mehr als 30 Jahren den Weg für den 3D-Druck bereitet. In Erfurt wird er u. a. aufzeigen, wie 3D Druck-Technologien den Durchbruch in der Serienproduktion erzielen. Weshalb das Formel 1-Team des Schweizer Motorsport-Rennstalls Sauber in der aerodynamischen Entwicklung sowie auf der Rennstrecke auf die additive Fertigung setzt, erläutern Christoph Hansen, Chief Wind Tunnel Production und Steffen Schrodt, Head of  Wind Tunnel Production am 21. Juni in ihrem Keynote-Vortrag. Über die Industrialisierung additiver Prozesse bei der Herstellung von Flugzeug-Komponenten spricht Sean Keith, Manager für Produktionstechnik bei GE Additive, am 22. Juni.

Der MIDster zeigt die verschiedenen Potenziale der Technologie MID. Bild: Forschungsvereinigung 3-D MID e.V.
Der MIDster zeigt die verschiedenen Potenziale der Technologie MID. Bild: Forschungsvereinigung 3-D MID e.V.

Vom 20. bis 22. Juni 2017 werden in Erfurt über 200 Aussteller und erneut über 4.500 Fachbesucher und Kongressteilnehmer aus Europa und Übersee erwartet. „Bis heute haben sich bereits 180 Aussteller aus zehn Ländern angemeldet. Wir können dieses Jahr unter anderem Unternehmen aus Italien, Polen, Russland und den USA begrüßen.“, berichtet Messegeschäftsführer Michael Kynast. Messeleitung und Fachbeirat haben über 90 hochkarätige Fachvorträge im Programm des Fachkongresses zusammengestellt.

Das Vortragsprogramm ermöglicht einen umfassenden Wissens- und Technologietransfer durch die Anwendertagung und das Fachforum AM Science am 21. und 22. Juni sowie die weiteren Fachforen Additive Lohnfertigung, Medizintechnik, Konstruktion, Werkzeug-, Formen- und Vorrichtungsbau und Elektronik am 20. Juni, Automobilindustrie und 3D-Metal-Printing am 21. Juni sowie Luftfahrt am 22. Juni. An diesem Tag findet außerdem noch das Forum der Fraunhofer Allianz Generativ statt.

Darüber hinaus zeigen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Netzwerke aktuelle Lösungen auf der begleitenden Fachmesse. Während die Rapid.Tech auf industrielle Anwendungen fokussiert, dient die FabCon 3.D mit der 3D Printing Conference der internationalen 3D-Community mit kreativen Start-ups, Szene-Größen und Hobbyisten als Treffpunkt.

www.rapidtech.de
www.fabcon-germany.com

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