Skispringer sitzt auf dem Balkenarm, Bild: Skiclub Hinterzarten

Der Skispringer sitzt auf dem Balkenarm im Anlaufbereich der Skisprungschanze und wartet auf das Zeichen des Trainers. Bild: Skiclub Hinterzarten

Ob Nachwuchsskispringer oder Teilnehmer an der Winterolympiade 2018 in Pyeongchang: Beim Skisprung ist eine individuelle Trainingssteuerung das A und O für die Weiterentwicklung. Damit Top-Athleten genauso sicher unten ankommen wie die Stars von morgen, sind im Adler-Skistadion in Hinterzarten die flexiblen Startbalken mit Industriegasfedern von ACE ausgestattet. Dort werden je nach Leistungsvermögen der Springer im Training verschiedene Anlauflängen getestet und die dank der Industriegasfedern unterstützten Startbalken entsprechend angehoben. In der Grundstellung steht der Balkenarm nach oben.

Gasfeder, Bild: ACE Stoßdämpfer
Nachdem der Springer den Balken verlassen hat, bringen die Gasfedern ihn selbständig in die nach oben zeigende Grundstellung zurück. Bild: ACE Stoßdämpfer

Zum Einstieg in den Anlauf drückt der Springer den Balkenarm nach unten in den Gegenhalter, setzt sich darauf, verharrt so direkt über der Anlaufspur und wartet auf das Freigabezeichen des Trainers. Der Springer fährt los, und der entlastete Balkenarm wird durch die Gasdruckfedern wieder in die Grundstellung gebracht. Der Anlauf ist somit für den nächsten Athleten, der zum Beispiel von einem weiter oben montierten Startbalken anfahren möchte, sofort wieder frei. Dieses System erleichtert den Trainingsbetrieb, denn ein manuelles Anheben oder Versetzen der Balken ist nicht mehr nötig.

Selbständiges Zurückbringen

Zwei ACE-Industriegasfedern des Typs GS-22-200-EE-200N pro Startbalken leisten so ihren Beitrag, um das Training oder die Lehrgänge der Skispringer an der Schanze in Hinterzarten im Schwarzwald komfortabel zu machen. Denn die beiden Konstruktionselemente bringen die Startbalken im Anlaufbereich der Skisprungschanze, nachdem der Springer den Balken verlassen hat, selbstständig in die nach oben weisende Grundstellung zurück. Für die Auswahl der am besten zu den Startbalken passenden Gasfedern hat sich der Skiclub Hinterzarten direkt an den technischen Außendienst des Herstellers gewandt. Inzwischen haben Konstrukteure aber auch die Möglichkeit, das neue Online-Berechnungsprogramm des Unternehmens für die Auslegung des am besten geeigneten Konstruktionselements zu nutzen und damit Zeit zu sparen.

Ermittelt, geliefert, eingebaut

Und das geht folgendermaßen: Nach Eingabe der fünf wichtigsten technischen Eckdaten wird der geeignete Gasfedertyp aus dem Angebot des Herstellers von der neuen Software ermittelt. In deren aktueller Version wird danach die Bestellung über eine Anfrage ausgelöst. Für die Zukunft ist geplant, die online ausgewählten Gasfedern direkt über den E-Shop bestellen zu können. Mithilfe des Online-Berechnungsprogramms lässt sich zudem eine Montageskizze generieren, sodass der sachgemäße Einbau zügig umsetzbar ist. aru

Hintergrundinfos

Das neue Online-Berechnungsprogramm für Gasfedern. Bild: ACE Stoßdämpfer

Das neue Online-Tool

  • Mithilfe des neuen Online-Berechnungsprogramms von ACE Stoßdämpfer lassen sich die gebräuchlichsten Einsatzfälle von Gasfedern ab sofort in wenigen strukturierten Schritten berechnen. Geübte Interessenten gelangen auf diese Weise in knapp einer Minute zum für ihre Anwendung maßgeschneiderten Maschinenelement. Angegeben werden die passende Gasfeder und das benötigte Montagezubehör.
  • Das Tool bietet die Möglichkeit, die Gasfederanwendung wahlweise in 2D oder 3D zu visualisieren.
  • Konstrukteure, die auf den bisherigen Service nicht verzichten möchten, können weiterhin die persönliche Beratung und Hilfestellung bei der Berechnung und Bestellung nutzen.
  • Interessierte finden hier das Gasfeder-Berechnungstool.