Strukturdämpfer, Bild: ACE Stoßdämpfer

Im Notfall stoppen die Strukturdämpfer aus der Tubus-Serie von ACE am Ende des Förderbandes den Roboterarm der Highspeed-Biegezelle TruBend Cell 7000 von Trumpf. Bild: ACE Stoßdämpfer

Bauteilsuche ist manchmal wie die Suche nach dem passenden Mitarbeiter. Es muss genau zu den Ansprüchen des Unternehmens passen. Deshalb stellten auch die Konstrukteure der Trubend Cell 7000 strenge Qualitätskriterien für deren Bauteile auf.

In der vollautomatisierten Anlage sind die Anforderungen an sichere Arbeitsabläufe hoch, weil das Unternehmen damit zu geringen Kosten je Kantung, geringen Rüstaufwand und verbessertem Materialfluss produzieren will. Die Konstrukteure, die laut Herstellerangaben eine Produktivitätssteigerung um bis zu 300 Prozent möglich macht und dabei die Energiekosten um bis zu 65 Prozent senken kann, sind bei ihrer Arbeit deshalb auf Nummer sicher gegangen. Für den Notstopp setzen sie bei der Ausrüstung des Fördersystems an beiden Enden des Förderbandes die Sicherheitsdämpfer ein. Für Rainer Horner aus dem technischen Einkauf des Maschinenbauers haben sich dafür die ACE-Sicherheitsstoßdämpfer aus der Tubus-Familie TC-S durchgesetzt. Denn diese verfügen über einen kleineren Baugröße und eine höhere Energieaufnahme im Vergleich zu den von anderen Herstellern verwendeten Gummipuffern.

Sicherheit im Fokus

TC-S-Baureihe, Bild: ACE Stoßdämpfer
Die hier eingesetzte TC-S-Baureihe der Tubus überzeugte die Konstrukteure durch Energieaufnahme in Bereichen zwischen 450 Nm bis zu 12.720 Nm, wobei die Maschinenelemente mit Durchmessern zwischen 64 mm und 176 mm gut in Konstruktionen zu integrieren sind. Bild: ACE Stoßdämpfer

Prozess-Sicherheit war bei der Konzeption der vollautomatischen Zelle ein wichtiges Kriterium. Dafür setzten die Entwickler auch auf 3D-Simulationen, um mögliche Kollisionen schon von vornherein ausschließen zu können. Neben der reinen Schnelligkeit sticht bei dieser Anlage hervor, dass sie durch automatische Werkzeugwechsler eine besonders flexible Auftragsbearbeitung ermöglicht. Hinzu kommt dass sie durch die Offline-Programmierung fast keine Standzeiten kennt.

Um dies dauerhaft zu gewährleisten, darf der Roboterarm nicht in die Endlagen verfahren. Denkbar wäre das zum Beispiel im Falle eines nicht vorhergesehenen Stromausfalls. Genau dann hilft auch die Simulation der Prozessicherheit wenig. Denn Vorsicht ist bekanntlich die Mutter der Porzellankiste. Deshalb entschieden sich die Ingenieure für eine zusätzliche Sicherheitsoption. So sind die Sicherheitsdämpfer in den Endlagen der Biegezelle primär dafür vorgesehen, den Roboterarm zu schützen, der für das automatisierte Biegen der Kleinteile verantwortlich ist.