Sensor+Test 2017, vernetzte Messtechnik im Fokus, Bild: AMA

Auf der Sensor+Test 2017 steht die vernetzte Messtechnik im Fokus. Bild: AMA

Wenn es darum geht hochwertige Produkte zu garantieren, wenn die Industrie intelligent vernetzt werden soll oder Roboter nach ihrer Befreiung aus Gitterkäfigen wissen sollen, wo sie sich befinden, kommen Sensoren zum Einsatz. Messen heißt wissen, unter diesem Motto könnte die Sensor + Test auch dieses Jahr wieder stehen. Ohne die kleinen Datenpumpen werden Daten, die für eine smarte Vernetzung so wichtig sind, nicht generiert werden und genau deshalb führt kein Weg an den Sensoren vorbei, wenn das Internet der Dinge Wirklichkeit werden soll.

Dass es Sensoren jedoch nicht alleine tun, sieht man am prominenten Beispiel des Teslasunfalls, der letztes Jahr nicht nur die Menschen in den Vereinigten Staaten, sondern weltweit erschütterte. Dort hatte ein Zukunftsenthusiast in vollem Vertrauen auf die Technik, die als Autopilot tituliert in das Elektroautomobil eingebaut war die Kontrolle seinem Wagen überlassen. Die Software jedoch wertete die eingehenden Daten der Sensoren nicht korrekt aus und so kollidierte der Wagen mit einem querenden Lkw. Deshalb wird auf der diesjährigen Sensor + Test auch das Sonderthema Vernetzte Messtechnik für mobile Anwendungen diskutiert werden.

Auf dem Sonderforum Vernetzte Messtechnik für mobile Anwendungen in Halle 5, Stand 106 werden unter anderem das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS), Schildknecht sowie auch Enginesens Motorsensor zeigen, was in einer zunehmend vernetzten Industrie, dank Sensorik möglich sein wird. Auch 2017 wird es darüber hinaus die Möglichkeit geben, sich zum Sonderthema im Vortragsforum über aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu informieren. Außerdem wird es den Themenstand Sensoren und Systeme für die Bildverarbeitung geben, um deren Bedeutung für die bildverarbeitenden Anwendungen hervorzuheben. Dort werden Unternehmen und Institute sich mit interessanten Produkten und Lösungen präsentieren.

Kongresse und Innovationspreis

Die Kongresse Sensor und IRS werden durch die AMA organisiert und sollen den Austausch zwischen Fachleuten ermöglichen. Doch am Vormittag wird alles im Licht der Verleihung des AMA-Innovationspreis 2017 stehen. Bisher ist einzig der Sonderpreis Junges Unternehmen vergeben, der das Team um Jens Karsten Lange von der SLT Sensor- und Lasertechnik in Wildau geht. Gemeinsam entwickelte das Team Detektoren zur absoluten Leistungsmessung im Terahertz-Spektralbereich. Die besondere Herausforderung sah das Entwicklerteam darin, dass es bis vor kurzem keine kalibrierten Detektoren gab.