• Ein Blick ins Innere der Steuerung: Augmented-Reality-Demonstration mit Oculus Rift am Bachmann-Stand. Bild: ke NEXT

    Ein Blick ins Innere der Steuerung: Augmented-Reality-Demonstration mit Oculus Rift am Bachmann-Stand. Bild: ke NEXT

  • Und für Rennfahrer gab es in Halle 6 bei WsCAD eine Möglichkeit, ihrenTraum zu erfüllen. Bild: ke NEXT

    Und für Rennfahrer gab es in Halle 6 bei WsCAD eine Möglichkeit, ihrenTraum zu erfüllen. Bild: ke NEXT

  • Groß ist das Motto bei Phoenix Contact: Hier mit einem riesigen Steckverbindermodell. Natürlich gab es die Geräte auch in klein. Bild: ke NEXT

    Groß ist das Motto bei Phoenix Contact: Hier mit einem riesigen Steckverbindermodell. Natürlich gab es die Geräte auch in klein. Bild: ke NEXT

  • Daneben bietet Phoenix Contact mit seinen Komponenten auch einen Blick auf mögliche Datenverbindungen. Bild: ke NEXT

    Daneben bietet Phoenix Contact mit seinen Komponenten auch einen Blick auf mögliche Datenverbindungen. Bild: ke NEXT

  • Den Speed der Bobbahn konnten Besucher am Stand von Eckelmann erleben. Laut Unternehmen gleicht die Bob-Sportart mit ihrem Teamgeist und der engen Zusammenarbeit ganz der eigenen Unternehmensphilosophie. Bild: ke NEXT

    Den Speed der Bobbahn konnten Besucher am Stand von Eckelmann erleben. Laut Unternehmen gleicht die Bob-Sportart mit ihrem Teamgeist und der engen Zusammenarbeit ganz der eigenen Unternehmensphilosophie. Bild: ke NEXT

  • Bei Sigmatek ging es weniger um den Kampf gegen die Maschine, sondern um eine Kooperation mit ihr. Kleine Logistiktransporter, ausgestattet mit Technik von Sigmatek, befördern Kisten von A nach B. Und das, ohne zu kollidieren. Bild: ke NEXT

    Bei Sigmatek ging es weniger um den Kampf gegen die Maschine, sondern um eine Kooperation mit ihr. Kleine Logistiktransporter, ausgestattet mit Technik von Sigmatek, befördern Kisten von A nach B. Und das, ohne zu kollidieren. Bild: ke NEXT

  • Mit Hightech ist alles besser. Das gepimpte und automatisierte Vier-Gewinnt bei Turck in Halle 7 – für große Jungs. Bild: ke NEXT

    Mit Hightech ist alles besser. Das gepimpte und automatisierte Vier-Gewinnt bei Turck in Halle 7 – für große Jungs. Bild: ke NEXT

  • Liebherr Components stellt zum ersten Mal seine Komponenten und Systeme der elektrischen Antriebs-, Steuer- und Regelungstechnik auf der SPS IPC Drives aus. Das Unternehmen zeigt unter anderem eine neue Serie von Leistungsmodulen. Bild: ke NEXT

    Liebherr Components stellt zum ersten Mal seine Komponenten und Systeme der elektrischen Antriebs-, Steuer- und Regelungstechnik auf der SPS IPC Drives aus. Das Unternehmen zeigt unter anderem eine neue Serie von Leistungsmodulen. Bild: ke NEXT

  • Bei Dunkermotoren gab es einen 24-Volt-Motor mit 1,1 kW Leistung im Dauerbetrieb für batteriebetriebe Anwendungen zu sehen. Bild: ke NEXT

    Bei Dunkermotoren gab es einen 24-Volt-Motor mit 1,1 kW Leistung im Dauerbetrieb für batteriebetriebe Anwendungen zu sehen. Bild: ke NEXT

  • Sandgefüllter Ball greift Bierglas, -Flasche und Brötchen mit Druckluft. Maximale Nutzlast sind 10 Kilogramm. Das System mit dazu passendem Roboterarm zeigte Toshiba. Bild: ke NEXT

    Sandgefüllter Ball greift Bierglas, -Flasche und Brötchen mit Druckluft. Maximale Nutzlast sind 10 Kilogramm. Das System mit dazu passendem Roboterarm zeigte Toshiba. Bild: ke NEXT

  • Für Kickerfreunde bot Pilz in Halle 9 ein Match gegen den Roboter an. Sicher automatisiert. Bild: ke NEXT

    Für Kickerfreunde bot Pilz in Halle 9 ein Match gegen den Roboter an. Sicher automatisiert. Bild: ke NEXT

  • Kostal Industrie Elektrik hatte gehäuselose Einbauantriebsregler dabei. Heute gibt es das System in drei, ab Anfang 2016 in fünf Baugrößen. Bild: ke NEXT

    Kostal Industrie Elektrik hatte gehäuselose Einbauantriebsregler dabei. Heute gibt es das System in drei, ab Anfang 2016 in fünf Baugrößen. Bild: ke NEXT

  • Auch in Halle 6 stand ein Kampf gegen die Maschine an. Beim Air-Hockey konnten Besucher ihre Geschicklichkeit und Schnelligkeit testen. Bild: ke NEXT

    Auch in Halle 6 stand ein Kampf gegen die Maschine an. Beim Air-Hockey konnten Besucher ihre Geschicklichkeit und Schnelligkeit testen. Bild: ke NEXT

  • Bei den Signalleuchten von Patlite ist die Farbe frei programmierbar. Die Komponente kann beispielsweise auch als Füllstandsanzeige verwendet werden. Bild: ke NEXT

    Bei den Signalleuchten von Patlite ist die Farbe frei programmierbar. Die Komponente kann beispielsweise auch als Füllstandsanzeige verwendet werden. Bild: ke NEXT

  • Neu im Programm bei Akytec: Druckmessumformer für tiefe Temperaturen und aggressive Medien. Bild: ke NEXT

    Neu im Programm bei Akytec: Druckmessumformer für tiefe Temperaturen und aggressive Medien. Bild: ke NEXT

  • Echtes Rechenmonstrum! Many Core Control (links) mit Motherboard (rechts) von Beckhoff: Industrieserver mit – ab Januar 2016 – sogar 36 Kernen! Bislang mit nur maximal 24 Kernen. Bild: ke NEXT

    Echtes Rechenmonstrum! Many Core Control (links) mit Motherboard (rechts) von Beckhoff: Industrieserver mit – ab Januar 2016 – sogar 36 Kernen! Bislang mit nur maximal 24 Kernen. Bild: ke NEXT

  • Automatic Guided Vehicle mit Sick- Navigationsscanner NAV350 (blau) und Sicherheitslaserscanner S300 (gelb). Bild: ke NEXT

    Automatic Guided Vehicle mit Sick- Navigationsscanner NAV350 (blau) und Sicherheitslaserscanner S300 (gelb). Bild: ke NEXT

  • IndraDrive ML: Large Electric Drives von 110 KW bis 4 MW für Servopressen von Bosch Rexroth. Bild: ke NEXT

    IndraDrive ML: Large Electric Drives von 110 KW bis 4 MW für Servopressen von Bosch Rexroth. Bild: ke NEXT

  • Eröffnungspresskonferenz auf der SPS IPC Drives: Die Produktion der Automatisierungsbranche in Deutschland wuchs 2015 von Januar bis Augst um knapp zwei Prozent. Bild: ke NEXT

    Eröffnungspresskonferenz auf der SPS IPC Drives: Die Produktion der Automatisierungsbranche in Deutschland wuchs 2015 von Januar bis Augst um knapp zwei Prozent. Bild: ke NEXT

  • Bei Isel war eine Fräsmaschine mit magnetischer Positionierung zu sehen. Vorteil dabei sei, dass keine Verschleißteile gebe. Damit die Maschine über mehrere Jahre ihre Genauigkeit behält, haben die Entwickler einige Teile aus Granit gefertigt. Bild: ke NEXT

    Bei Isel war eine Fräsmaschine mit magnetischer Positionierung zu sehen. Vorteil dabei sei, dass keine Verschleißteile gebe. Damit die Maschine über mehrere Jahre ihre Genauigkeit behält, haben die Entwickler einige Teile aus Granit gefertigt. Bild: ke NEXT

  • Servotronix präsentiert einen kompakten vier-Achs-Motion-Controller: 31x98x67 Millimeter. Dieser läuft mit einem echtzeitfähigem Linuxsystem. Bild ke NEXT

    Servotronix präsentiert einen kompakten vier-Achs-Motion-Controller: 31x98x67 Millimeter. Dieser läuft mit einem echtzeitfähigem Linuxsystem. Bild ke NEXT

  • Ein neuer 3D-Drucker von Conrad trägt 50 - 350 Mikrometer pro Schicht auf. Mit zwei Düsen ist er für Einsteiger in der professionellen Anwendung gedacht, sowohl für Prototypen als auch für Kleinserien. Kostenpunkt: etwa 2300 Euro. Bild: ke NEXT

    Ein neuer 3D-Drucker von Conrad trägt 50 - 350 Mikrometer pro Schicht auf. Mit zwei Düsen ist er für Einsteiger in der professionellen Anwendung gedacht, sowohl für Prototypen als auch für Kleinserien. Kostenpunkt: etwa 2300 Euro. Bild: ke NEXT

  • Diese modular auf- und umbaubare Leuchte von Werma ist auch von unten gut erkennbar. Bild: ke NEXT

    Diese modular auf- und umbaubare Leuchte von Werma ist auch von unten gut erkennbar. Bild: ke NEXT

  • Smart Factory zum Anfassen: DFKI und mehrere Unternehmen zeigten einen modularen Demonstrator, der individuell angepasste Visitenkarten-Behälter fertigt. Bild: ke NEXT

    Smart Factory zum Anfassen: DFKI und mehrere Unternehmen zeigten einen modularen Demonstrator, der individuell angepasste Visitenkarten-Behälter fertigt. Bild: ke NEXT

  • Am Leichtbauarm von Schunk zeigte eine fünffingerige Hand, was Robotik heute schon kann. Bild: Mesago

    Am Leichtbauarm von Schunk zeigte eine fünffingerige Hand, was Robotik heute schon kann. Bild: Mesago

Es ist gerade ein paar Tage her, da hat die SPS IPC Drives in Nürnberg ihre Tore geschlossen. Dass sich die als regionale Fachmesse gestartete Veranstaltung zur Leistungsschau der Automatisierungsbranche entwickelt hat, ist kein Geheimnis mehr. Die Messehallen waren voll, viele Aussteller konnten schon am ersten Messetag mehr als 50 Prozent der Messekontakte zählen, die sie im Vorjahr an allen drei Tagen hatten. Ein Eindruck, der sich auch im Nachgang bestätigt hat: Die Messegesellschaft Mesago verkündete mit gut 64.000 Besuchern etwa 7500 mehr als im Vorjahr.

Viele der Automatisierungsspezialisten und auch etliche Hersteller von Antriebstechnik sind mittlerweile dazu übergegangen, ihre großen Neuheiten in Nürnberg vorzustellen, anstatt in Hannover, Stuttgart oder München. Auch in diesem Jahr waren wieder einige technische Weltneuheiten zu sehen, und das Thema Industrie 4.0 ist aktueller denn je. Mehr dazu im Video unten.

Die SPS IPC Drives ist aber nicht nur ein Neuheiten-Showcase, sie dient auch als Stimmungsbarometer. Klar, die Märkte sind volatiler, Vorhersagen schwierig. Aber wenn man die Stimmung bei Besuchern und Ausstellern als Anhaltspunkt nimmt, dann war 2015 gut und auch 2016 wird ein gutes Jahr. Das sah auch der ZVEI auf seiner SPS-Pressekonferenz so: Die deutschen Unternehmen der Automation erwarten bis Jahresende 2015 ein leichtes Wachstum von insgesamt drei bis vier Prozent, so Roland Bent, Vorstandsmitglied des ZVEI-Fachverbands Automation. Und Jürgen Amedick, Vorsitzender des Fachverbands elektrische Antriebe, bestätigt diese Prognose auch für die Elektromotoren: „Bis Jahresende erwarten wir in etwa 1,5 Prozent mehr Umsatzwachstum als im Vorjahr. Auch im kommenden Jahr sollte ein geringes positives Wachstum drin sein.“

Die Zahl der Messeneuheiten war überdurchschnittlich hoch, und was viele zu begeistern scheint, ist die Tatsache, dass die Vision von Industrie 4.0 langsam mit realen Applikationen unterlegt wird. Entsprechend war das - neben dem Dauerbrenner Energieeffizienz - auch einer der Haupttrends der diesjährigen Messe. Das Thema Condition Monitoring wurde als heiße und schnell umsetzbare Industrie-4.0-Anwendung identifiziert und oft dargestellt. Die Bestrebungen, hier hersteller- und maschinenübergreifende Standards zu etablieren, wurden überall positiv aufgenommen.

Verbandsübergreifende Kooperationen

Profinet und CLPA
Professor Fumihiko Kimura, Chairman der CC-Link-Organisation CLPA und Karsten Schneider, Vorsitzender von Profibus Profinet International (PI) bekräftigen die zukünftige Zusammenarbeit. Bild: ke NEXT

Ein Zeichen dafür ist, dass die Profinet-Organisation PI nicht nur enger mit der OPC-Foundation zusammenarbeitet, sondern sogar eine Kooperation mit der CC-Link-Association CLPA eingegangen ist. So soll es in Zukunft leichter werden, sowohl Komponenten als auch komplette Maschinen weltumspannend in Betrieb zu nehmen und zu vernetzen. Die beiden Nutzerverbände kündigten auf der Messe eine enge Zusammenarbeit bei der Förderung und Verbreitung von offenen Netzwerken für Industrieanwendungen an. Da immer mehr Anwender für die Implementierung von Fertigungssystemen basierend auf Industrie 4.0 oder dem Industrial Internet of Things (IIoT) bereit seien, sei die einfache Integration unterschiedlicher Netzwerke zu einem entscheidenden Faktor geworden.

Der zweite wichtige Trend ist das Thema Usability: Je komplexer die Technik wird, desto leichter muss sie zu bedienen sein. Was Apple mit dem iPhone vorgemacht hat, findet nun seine geistigen Nachahmer in der Industrie. Gezeigt haben das viele Firmen mit neuen Bedienkonzepten und Apps. Zeit wird‘s...

Die wichtigsten Messeneuheiten der SPS im Video-Rundgang (ca. 20 Min.)