Zylinderrollen, Bild: Knapp Wälzlagertechnik

Zylinderrollen, Bild: Knapp Wälzlagertechnik

Zylinderrollen: Axial und radial

Zylinderrollenlager werden von Knapp Wälzlagertechnik als Axial- und Radiallager modifiziert und in den verschiedensten Bauformen hergestellt. Generell verfügen sie über hohe Tragfähigkeiten und sind für hohe Belastungen ausgelegt. Radial-Zylinderrollenlager werden überwiegend als Loslager verwendet – werden sie jedoch als Fest- oder Stützlager eingesetzt, können sie auch Axialkräfte aufnehmen. Als Spindellager konfiguriert, sind Zylinderrollenlager auch für hohe Drehzahlen geeignet. KBT-Radial Zylinderrollenlager können optional mit integrierter zweilippiger Radial-Abdichtung geliefert werden. Zylindrische Innen- und Außenringe mit käfiggeführten zylindrischen Wälzkörpern bilden im Zusammenbau eine Lager-Einheit. Es werden überwiegend einreihige KBT Radial-Zylinderrollenlager eingesetzt.

Kugelgewindetriebe: Angetriebene Mutter für Werkzeugmaschinen

Angetriebene Mutter, Bild: Kammerer Gewinde
Angetriebene Mutter, Bild: Kammerer Gewinde

Kammerer Gewindetechnik stellt Kugelgewindetriebe mit angetriebener Mutter für den Einsatz in Werkzeugmaschinen vor. Diese sorgen in Werkzeugmaschinen für das Verfahren der Linearachsen. Dabei müssen die Komponenten konträre Anforderungen erfüllen, was Merkmale wie Drehzahlbereich und Präzision, oder Leistungsvermögen und Zuverlässigkeit betrifft. Insbesondere für lange Achsen wie in Portalfräsmaschinen sind Kugelgewindetriebe mit rotierender Mutter ideal, da dieses Antriebskonzept hohe Lineargeschwindigkeiten bei langem Nutzhub der Kugelgewindetriebe ermöglicht. Bei einer Geschwindigkeit von 50 m/min ist die Geräuschbildung niedrig. Das entwickelte Fertigungsverfahren des Hartschälens von Kugelgewindetrieben führt zu einer verringerten Hitzeentwicklung und Geräuschbildung im Betrieb.

Gehäuse: SE-Reihe durch SNL-Lagergehäuse ersetzt

Gehäuse, Bild: SKF
Gehäuse, Bild: SKF

SKF führt eine neue Generation von SNL-Lagergehäusen in ein. Die verbesserte Familie wird nach und nach die SE-Reihe ersetzen. Dabei wird das Bezeichnungssystem der entsprechenden Gehäuse vereinheitlicht. Die Lagergehäuse verfügen über die gleichen Abmessungen wie derzeitige Varianten, sodass ein Austausch möglich ist. Das gilt auch für weitere Gehäuse, die dem ISO-113:20-Standard entsprechen. Dank diverser Konstruktionsänderungen kann die neue Gehäuse-Generation dazu beitragen, die Betriebssicherheit zu erhöhen und den Schmiermittelverbrauch zu senken. Zu diesem Zweck wurde die innenliegenden Markierungen optimiert, die den vorschriftsmäßigen Schmierstofffüllstand bei einer 20- bzw. 40-prozentigen Erstbefüllung anzeigen. So kann ein versehentliches Überfüllen des Gehäuses vermeiden werden. mb