Lasersinter-Material, Bild: Igus

Lasersinter-Material, Bild: Igus

Lasersinter-Material: Gedruckte Zahnräder

Igus hat sein Angebot um den 3D-Druck ausgebaut und bietet ein Lasersinter-Material an, welches sich für die additive Fertigung von Zahnrädern eignet. Der neue Werkstoff Iglidur I6 für das selektive Lasersintern (SLS) zeichnet sich durch eine sechsmal höhere Verschleißfestigkeit bei Zahnrädern im Vergleich zu Standardmaterialien aus und verlängert die Lebensdauer von bewegten Anwendungen. Der 3D-Druck mit selektiven Lasersintern liefert genaue und exakte Oberflächen, wodurch es sich für den Druck von Zahnrädern anbietet. So werden Serien von Sonderzahnrädern mit vierstelligen Losgrößen umgesetzt. Nun wurde das Lasersintermaterial speziell für schmier- und wartungsfreie Zahnradanwendungen entwickelt, um die Lebensdauer von Zahnrädern weiter zu erhöhen.

Hochleistungsfasern: Für das Schmelzschichtverfahren

Hochleistungsfasern, Bild: Sabic
Hochleistungsfasern, Bild: Sabic

Sabic hat eine neue Reihe von Hochleistungsfasern zur Verarbeitung im Schmelzschichtverfahren (Fused Deposition Modeling, FDM) vorgestellt. Die neuen Produkte greifen die Nachfrage nach einer größeren Materialauswahl im Markt der industriellen Fasern auf. So soll das Material- und Verarbeitungswissen zur Entwicklung neuer Fasern mit höheren Leistungseigenschaften genutzt werden. Die neuen Filamente sind für den Einsatz auf Fortus-Druckern von Stratasys konzipiert. Sie basieren auf Kunststoffen – Ultem Polyetherimid (PEI), Cycolac Acrylnitrilbutadien (ABS) und Lexan Polycarbonat (PC) – und der gleichen Polymerchemie wie die traditionellen Spritzgießtypen dieser Materialien. Anwender können mit diesen Fasern eine Reihe hochleistungsfähiger- und robuster Fertigteile herstellen.

Dichtungen: Produktionssicherheit in der Lebensmittelindustrie

Präsentation auf der Hannover Industriemesse 2017, Bild: IDG-Dichtungstechnik
Präsentation auf der Hannover Industriemesse 2017, Bild: IDG-Dichtungstechnik

IDG-Dichtungstechnik gehört zu den Technologietreibern bei der Entwicklung von Dichtungselementen. Auch spezifische Problemlösungen stehen im Fokus des Unternehmens. Dabei spielt der Umgang mit erprobten Werkstoffen bzw. Werkstoff-Compounds eine Rolle. Auf der Hannover Industriemesse 2017 präsentierte die Firma mit Manoy Detect eine neue Werkstoffausrüstung für sein Food-Tech-Produktprogramm. Damit wird es möglich, in Verbindung mit den üblichen Metalldetektoren, kleinste Bruchteile aus einer defekten Dichtung ab ca. 2 mm Länge im Abfüllgut zu erkennen. Die Werkstoffe für Elastomer-O-Ringe, PTFE-Dichtelemente und für Dichtelemente aus Verbundwerkstoffen erfüllen je nach Werkstoffgruppe und Compoundierung die Lebensmittelbestimmungen nach FDA, 3A Sanitary Standard oder EU 1935/2004. mb