Servoumrichter, Bild: Baumüller / EPSG

Servoumrichter, Bild: Baumüller / EPSG

Servoumrichter: Aktuelle Technologie-Entwicklungen

Baumüller bietet die Servoumrichterfamilie B Maxx ab sofort mit Powerlink-Schnittstelle an. Die Umrichterreihen 2500, 3300, 4400 und 5000 wurden kürzlich von der Ethernet powerlink Standardization Group (EPSG) als konform mit den Spezifikationen zertifiziert. Die Produkt-Familie deckt ein Spektrum vom Kleinumrichter bis zu Geräten mit mehr als 300 kW ab. Mit unterschiedlichen Formfaktoren und modularen Baureihen werden verschiedene Anwendungsfälle abgedeckt. Zentrale Konzepte lassen sich ebenso umsetzen wie vollständig dezentrale Ansätze. Für die Serie 4400 stehen Leistungsteile mit fünf Kühlvarianten und sieben Baugrößen zur Verfügung. Die Reihe von Umrichtern und Servoreglern erfüllt die heutigen und zukünftigen Anforderungen der Automatisierungstechnik weltweit.

Schmierstoff: Fabrikweite Umstellung auf NSF-H1-Fett

Schmierstoff, Bild: Rexroth
Schmierstoff, Bild: Rexroth

Immer mehr Unternehmen der Getränke- und Nahrungsmittelindustrie stellen ihre Werke auf H1-Fett um. Das betrifft auch Linearsysteme, die außerhalb des Lebensmittelbereichs eingesetzt werden. Durch die Vereinheitlichung des Schmierstoffs schließen die Verarbeiter Fehler bei der Schmierung aus und vermeiden unabsichtliche Kontaminationen. Rexroth greift den Trend bei Elektromechanischen Zylindern auf. EMC sind nach den Grundsätzen des Hygienic Designs konstruiert, haben glatte Flächen ohne Toträume für eine schnelle und effektive Reinigung. In der Variante IP65+R kommen korrosionsbeständige Materialien mit hoher Beständigkeit gegenüber Chemikalien und Reinigungsmitteln zum Einsatz. Eine spezielle Dichtung verhindert das Eindringen oder Austreten von Stoffen an der Kolbenstange aus Edelstahl.

Modulare Transportsysteme: Verbesserte Maschinenleistung

Modulare Transportsysteme, Bild: Rockwell Automation
Modulare Transportsysteme, Bild: Rockwell Automation

Rockwell Automation stellt mit Partnerunternehmen seine iTrak- und Magne-Motion-Systeme vor. Beide Technologien verfügen über unabhängige Mover und flexible Bewegungsprofile für den Einsatz in intelligenten Fördersystemen, die sich in Sekunden modifizieren lassen.Herkömmliche Antriebssysteme basieren auf Ketten, Riemen und Getrieben. Bei rein mechanischen Designkonzepten kann der Wechsel zu einem neuen Produkt umfassende mechanische Umrüstung erfordern. Bei intelligenten Lösungen hingegen wird Hardware durch einfache Software-Profile ersetzt, sodass sich Produktwechsel per Knopfdruck umsetzen lassen. Die Systeme basieren auf autarken, programmierbaren Movern auf Geraden sowie Kurven und erreichen bis zu 30 Prozent höhere Geschwindigkeiten im Vergleich zu mechanischen Systemen. mb