Linearaktuator, Bild: A-Drive Technology

Linearaktuator, Bild: A-Drive Technology

Motoren: Miniaturisierung Schritt für Schritt

Die Weiterentwicklung des Schrittmotors von A-Drive aufgrund steigender Leistungsfähigkeit der Prozessoren und optimierter Software wandelt ihn zu einem High-End-Servoantrieb. Ein neues magnetisches Design sorgt für verbesserte Laufeigenschaften, Hohlwellen erweitern die Einsatzmöglichkeiten und eine Miniaturtauchspule verringert das Bauvolumen. Die Motoren eignen sich für Anwendungen in der Elektronikfertigung oder Medizintechnik. Auch ein neuer Linearaktuator im Sortiment hat eine kompakte Bauform mit 15 mm Durchmesser. Gleichzeitig bietet das Gerät Technik auf aktuellem Stand und gewährleistet hohe Leistung und lange Lebensdauer. Zu den typischen Anwendungen zählen medizinische Geräte, das Halbleiterhandling, Ventilsteuerungen, X-Y-Tische, Handgeräte.

Hexapoden: Hochpräzisionsanwendungen bei mittleren Lasten

Hexapod, Bild: Aerotech
Hexapod, Bild: Aerotech

Mit den Hexapoden von Aerotech können bei der Positionierung mit sechs Freiheitsgraden Fortschritte erzielt werden. Das neueste Modell der Hexgen-Serie, der HEX300-230HL, wurde für Ultrapräzisionsanwendungen bei mittleren Lasten ausgelegt. Dazu zählen sowohl Sensorprüfungen als auch die Probenmanipulaton an Synchrotron-Strahlungsquellen. Eine Wiederholgenauigkeit von unter 5µm kann garantiert werden kann. Die Positionierung erfolgt über sechs hochauflösende Aktoren mit vorgespannten Präzisionslagern, Kugelrollspindeln und anderen Antriebskomponenten. Der bürstenlose AC-Servomotor ist direkt mit der Kugelrollspindel verbunden. Dies führt zu einer hohen Antriebssteifigkeit, einer besseren Positioniergenauigkeit und kleinsten Schrittweiten. Versteifte Kugelgelenke verringern die Reibung.

Tischzentrifugen: Individuell konzipiert

Tischzentrifugen, Bild: Groschopp
Tischzentrifugen, Bild: Groschopp

Die Anforderungen von Tischzentrifugen für klinische und wissenschaftliche Anwendungen sind vielfältig. Die in Tischzentrifugen eingesetzten Motoren von Groschopp müssen kompakte Abmessungen aufweisen und vibrationsarm laufen. Hierbei spielt auch die Materialverteilung – zum Beispiel die Ausbildung der Flansche – eine große Rolle. Hilfreich ist auch eine geringe Wellendurchbiegung, die durch einen möglichst kleinen Lagerabstand erreicht wird. Ein erhöhter Rundlauf wird durch eine definierte Wuchtgüte erreicht. Die Qualität der Wälzlager sowie die Schmierung wirkt sich auf Lautstärke und Vibrationen aus. Die Firma verifiziert alle Maßnahmen durch Messungen in der Zentrifuge – denn nur so lässt sich der Motor in Abhängigkeit von der jeweiligen Zentrifuge optimieren. mb