Die aneinander angehängten Wagen der Einschienenhängebahn bewegen sich beim Anfahren und Bremsen

Die aneinander angehängten Wagen der Einschienenhängebahn bewegen sich beim Anfahren und Bremsen ähnlich wie ein Wurm: Während ein Teil des Zuges sich schon bewegt, steht ein anderer noch bzw. umgekehrt. Dieses „Auseinanderziehen“ und „Auflaufen“ des Zuges macht die Regelung des Gesamtsystems recht kompliziert, zumal die bis zu vier Antriebsmaschinen über den gesamten Zug verteilt sind. Diese anspruchsvolle Regelungsaufgabe übernehmen die REFUdrive-Frequenzumrichter. Der Master-Slave-Betrieb ist variabel, weil die Züge kurzfristig zusammengestellt werden. Die Umrichter sorgen für eine gleichmäßige Lastverteilung; dabei müssen aber kurzzeitig auch höhere Lasten aufgenommen werden, bis bei allen Wagen die Zug- oder Schubverteilung gleichmäßig ist. Die Regelung sorgt gleichzeitig für „sanfte“ Übergänge zwischen den Betriebszuständen, weil die Anwendung keine Schwingungen toleriert. (Foto: SMT Scharf GmbH)

Arbeitsmaschinen im Bergbau müssen nicht nur energieeffizient und ressourcenschonend arbeiten, sondern auch unter extremen Umgebungsbedingungen eine hohe Verfügbarkeit bieten. Robuste, wartungsfreundliche Drehstrommotoren mit Frequenzumrichtersteuerung bieten sich hier als praxisgerechte Antriebslösung an, für die Transporteinrichtungen ebenso wie für Abbaumaschinen.

Speziell für den Einsatz im Bergbau bietet Refu-Elektronik ein breites Sortiment aufeinander abgestimmter Antriebskomponenten einschließlich der applikationsspezifischen Umsetzung und Anpassung sowie fundierter Beratung aus einer Hand. Davon lässt sich in ganz unterschiedlichen Anwendungen profitieren: Die robusten REFUdrive Frequenzumrichter (Bild 1) liefern dafür ein Beispiel. Sie haben sich bereits im praktischen Einsatz unter Tage bewährt (Bild 2 und 3) und eignen sich für energieeffiziente Gruppen- oder Einzelantriebe. Sind mehrere Antriebe im Einsatz garantiert der variable Master-Slave-Betrieb eine optimale Lastverteilung und Synchronisierung. Die in den Umrichtern integrierte „Intelligenz“ vereinfacht selbst anspruchsvolle Regelaufgaben. Die übergeordnete Steuerung wird entlastet, sie kann in einem langsameren Takt arbeiten und Inbetriebnahme- bzw. Servicepersonal benötigen kein regelungstechnisches Spezialwissen.

Bremsenergie (z.B. bei Bergabfahrten) können die Umrichter ins Netz zurückspeisen. Sie muss also nicht verheizt werden, sondern steht anderen Antrieben zur Verfügung. Das spart nicht nur Energie, sondern macht oft Bremswiderstände überflüssig, was den Kühl- bzw. Belüftungsaufwand reduziert. Ist es sinnvoll die Energie zwischenzuspeichern, kann auf Energiespeichersysteme zurückgriffen werden. Die Umrichter arbeiten mit Ein-Ausgangsspannungen bis 1140 V. Sie können also bei Bedarf direkt an Mittelspannungen betrieben werden, was einen teuren und voluminösen Transformator überflüssig machen kann.

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