Domiline 50 mit MDV 80, Bild: IEF-Werner

Der erste Wert auf dem Display zeigt die aktuelle Position, der untere den Soll-Wert. Bild: IEF-Werner

Messkameras müssen eingestellt, Brenndüsen fokussiert oder Sensoren verfahren werden. Für diesen Zweck sind die manuellen Verstelleinheiten die richtige Wahl. Hier hat der Hersteller IEF-Werner nun die spindelgetriebenen Komponenten aus Aluminium unter der Bezeichnung Domiline um eine busfähige elektronische Positionsanzeige erweitert, wsa das Einstellen vereinfachen soll. Die Positionsanzeige kann an alle linearen und rotativen Verstelleinheiten der Domiline-Familie angebaut und nachgerüstet werden.

Um die Positionen schnell einzustellen, vergleicht der Bediener den Sollwert mit dem Istwert. Beide Werte werden am zweizeiligen LCD-Display angezeigt. Die obere Zeile ist für aktuelle Position der Verstelleinheit bestimmt, die zweite Zeile zeigt die Zielposition an, welche vom Server übermittelt wurde. Auf dem Server werden alle Parameter gespeichert, die zur Produktion des gewünschten Artikels eingestellt werden müssen.

Der Bediener dreht am Stellelement der Verstelleinheiten und verändert somit den Istwert. Sobald der Istwert und der Sollwert übereinstimmen, signalisiert eine LED die korrekte Position. Dabei kann der Bediener die Position bis auf drei Stellen nach dem Komma ablesen. „Die Domiline zusammen mit der elektronischen Busanzeige reduziert die Rüstzeiten, beispielsweise bei Formatverstellung, um bis zu 30 Prozent“, sagt Fritz Wehinger, Produktmanager. Seit der Markteinführung vor fast 25 Jahren werde der Funktionsumfang der Produktfamilie kontinuierlich erweitert, berichtet er weiter. „Dabei achten wir immer darauf, dass unsere Innovationen stets Rückwärtskompatibel sind“, so Wehinger weiter.

Die Schnittstelle bietet die Möglichkeit, die eingestellten Positionen zu überwachen, etwa zur Qualitätssicherung oder Nachweisdokumentation. Mit der elektronischen Busanzeige kann beispielsweise sichergestellt werden, dass alle Positionen beim Produktionsstart korrekt eingestellt wurden. Außerdem kann gewährleistet werden, dass die Position sich während der Produktion nicht verstellt hat. Dies wird durch Vibrationen verursacht, falls der Bediener vergessen haben sollte, die Verstelleinheiten mit dem Klemmhebel zu fixieren.

Eine weitere Neuheit ist ein Faltenbalg, der die Spindel in öliger oder schmutziger Umgebung schützt. Überdies entwickelt der Hersteller eine Lösung, die es erlaubt, bestimmte Modelle der Linie mit günstigen Schrittmotoren oder universellen Servomotor nachzurüsten. Dieses Upgrade soll die Einsatzmöglichkeiten der Produkte erweitern.