Wellenkupplung, Bild: Bibby

Wellenkupplung, Bild: Bibby

Wellenkupplung: Vereinfachte Konstruktion

Die Kupplungen von Bibby für schwimmend gelagerte Wellen werden verwendet, wenn Wellen über große Distanzen gekoppelt werden müssen. Die beiden Scheibenkupplungen aus Metall sind durch eine maschinell gefertigte Distanzwelle verbunden. Sie gleichen Winkel-, Parallel- sowie axiale Verlagerungen aus. Die Standardmodelle des Sortiments haben eine Distanzhohlwelle aus Stahl. Die Vorteile ergeben sich aus der geringen Masse und hohen Steifigkeit. Die maximale Betriebsdrehzahl einer Wellenkupplung mit bestimmter Länge und gegebenem Durchmesser hängt von der kritischen Drehzahl der Distanzwelle ab: derjenigen Drehzahl, bei der sich die Welle unter der Zentripetalkraft in der Mitte durchzubiegen beginnt.

Gelenkkupplung: Maximaler Wellenversatz

Gelenkkupplungen, Bild: KBK
Gelenkkupplungen, Bild: KBK

Im Unterschied zu Standardkupplungen mit Metallbälgen oder Polymerelementen kommt in den neuen Gelenkkupplungen aus Aluminium eine auf dem Prinzip des Kardangelenks basierende Entwicklung zum Einsatz, die durch spezielle Buchsen und Führungen dauerfest, steif und nahezu spielfrei ist. Dadurch können die Gelenkkupplungen von KBK hohen Wellenversatz ausgleichen. Ein bis zwei Millimeter Radialversatz lässt sich kompensieren – bei kurzem Bauraum. Die Kupplungen sind eine Ergänzung des KBK-Sortiments, da hoher Wellenversatz mit dem bisher verfügbaren Angebot nicht überbrückt werden konnte. Bei großem Versatz nimmt die Lebensdauer von Metallbalgkupplungen schnell ab. Die Gelenkkupplungen können in diesem Fall immer noch problemlos eingesetzt werden.

Wälzlager: Vergrößerte Lagerluft

Wälzlager, Bild: Mädler
Wälzlager, Bild: Mädler

Zusätzlich zu den verschiedensten Wälzlagern in Standardausführung hat die Mädler jetzt auch Kugel- und Rollenlager in Ausführung C3 mit vergrößerter Lagerluft im Sortiment. Die Größe der Lagerluft muss zum Einsatzfall passen. Die meistverwendeten Wälzlager haben die normale Lagerluft – die neue Ausführung hat eine größere radiale Lagerluft. Dadurch ergibt sich je nach Bauart des Lagers auch ein größeres axiales Lagerspiel. Das dient zum Ausgleich von großen Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring oder von Verformungen bei großem Passungsübermaß. Es kann zum Ausgleich großer Toleranzen der umliegenden Bauteile genutzt werden. Damit können die Toleranzen von Einbauräumen, Lagersitzbreiten und Distanzbuchsen gröber gewählt und diese Bauteile kostengünstiger hergestellt werden. mb