Neue Sicherheitsbremse für Klein-Windkraftanlagen (WKA) von SUCO 1

Das Unternehmen SUCO hat basierend auf seiner über 60 Jahre alten Erfahrung in Kupplungs- und Brems-Technologien eine Sicherheitsbremse entwickelt, die Klein-WKA zuverlässig vor Sturmschäden aufgrund von Überdrehzahlen schützen kann.

Kleine WKA sind konstruktiv meist nur für schwache bis mittlere Windgeschwindigkeiten ausgelegt. Stürme und Orkane können aufgrund der dabei auftretenden hohen Windgeschwindigkeiten zu unzulässig hohen Rotordrehzahlen führen und den Rotor beschädigen bzw. zerstören. Um dies zu verhindern, wird die Maximaldrehzahl des Rotors überwacht und bei Überschreiten eine Abbremsung des Rotors ausgelöst. Erst wenn die Windgeschwindigkeit wieder abgenommen hat, darf die Rotorbremse wieder freigegeben werden. Diese Überwachung bedarf üblicherweise eines entsprechend hohen Aufwandes an Mechanik oder erfordert bei elektronischen Systemen eine dauerhafte Zuführung von elektrischer Energie, die aus dem Netzanschluss bereitgestellt werden muss.

SUCO hat mit der Weiterentwicklung einer konventionellen Fliehkraftbremse einen völlig anderen Lösungsansatz gewählt und diese Technologie zum Patent angemeldet. Im Gegensatz zu einer normalen Fliehkraftbremse, die ab einer definierten Drehzahl bremsend eingreift und damit eine Überdrehzahl verhindert, jedoch keine Bremsung bis zum Stillstand ermöglicht, wurde bei dieser neuen Sicherheitsbremse genau diese Anforderung verwirklicht.

Basierend auf dem Prinzip einer Fliehkraftbremse wurde eine rein mechanisch, zuverlässig funktionierende Bremse entwickelt, die im Falle eines Sturmes und hohen Windgeschwindigkeiten eine sichere Bremsung des Rotors bis zum Stillstand ohne externe Strom- oder Energieversorgung ermöglicht.
Der selbständige Wiederanlauf des Rotors, d.h. die Freigabe der Rotorbremse wird durch ein thermisches Element vollautomatisch sichergestellt. Eine manuelle Entsperrung der Bremse ist damit nicht erforderlich.
Diese Sicherheitsbremse kann für nahezu alle Klein-WKA individuell an die kundenseitig vorhandene Konstruktion angepasst werden und bietet ein Höchstmaß an Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Anwendung findet diese Sicherheitsbremse in Klein-WKA zur autarken Versorgung von Gebäuden und anderen Einrichtungen, die aufgrund der vorliegenden Infrastruktur nicht immer an das öffentliche Netz angeschlossen sind.

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