WEISS bringt die Linearachse in neue Anwendungsdimension

WEISS bringt die Linearachse in neue Anwendungsdimension

WEISS nutzt sein über Jahre gewonnenes Know-how von Zwei- und Mehrachsmodulen und entwickelt neue geschlossene Linearachsen auf Aluprofilbasis. Sie machen den Einsatz dort möglich, wo bisher Zahnriemen- und Spindelachsen dominieren.

Die neuen Linearachsen HG sind ein typisches WEISS-Produkt: robust, langlebig und dank Direktantrieb extrem dynamisch, genau und kompakt. WEISS bietet sie in der Ausführung HG25 mit 180N und als HG12 mit 110N Spitzenkraft. Die maximale Beschleunigung beider Varianten liegt bei 40m/s2. Die Sensation steckt weniger im Produkt selbst, sondern im Preis, denn der ist phänomenal niedrig.

Kostengünstig wie ein Zahnriemen- und Spindelantrieb aber genauer und kompakter
Bei vielen Anwendungen stehen nicht die Robustheit oder Genauigkeit im Fokus, sondern schlicht die Kosten. Daher sind Spindel- und Zahnriemenantriebe noch immer beliebt. Durch intensive Entwicklungsarbeit und eine deutliche Reduzierung der Produktionskosten gelang es WEISS, den Linearantrieb auf das Preisniveau von Spindel- und Zahnriemenantrieb zu drücken. Dafür erhält der Kunde eine wesentlich genauere Achse – bei den HG-Achsen rangiert die Genauigkeit im µm-Bereich. Da können weder Zahnriemen mit einer Genauigkeit von ca. 0,1mm noch Spindelantrieb von etwa 1/100 bis 1/500 mm mithalten.

Auch in puncto Kompaktheit hat die HG-Achse die Nase vorn. Denn gerade bei kurzen Hüben ist häufig wenig Platz in der Anlage und der seitlich angeflanschte Motor für Spindel- oder Zahnriemenantrieb steht immer im Weg. Der Linearmotor bei den HG-Achsen befindet sich in der Achse selbst und nutzt den vorhandenen Raum voll aus.

Reduzierte Kosten bei gleichzeitig verbesserter Konstruktion

Beim Anblick der neuen HG-Achsen fällt auf, dass das Aluführungsprofil eine Abdeckung erhalten hat. Praktisch, denn damit ist die Achse optimal gegen äußere Einflüsse geschützt. Ein Punkt, der sich positiv auf die Lebensdauer auswirkt.

Die hohe Steifigkeit der Achse wird durch das breite Alu-Basisprofil von 120mm und dem großen Abstand der beiden Führungen erreicht.

Um die Herstellungskosten auf ein Minimum zu reduzieren, wurde die Anzahl der Bauteile konsequent reduziert und die vorhandenen Bauteile multifunktionell eingesetzt. Auch die Anzahl der Bearbeitungsschritte wurde optimiert. Selbst der Schlitten wird nicht wie bisher aus zwei, sondern aus einem Bauteil erstellt.

Einfache Montage, einfache Inbetriebnahme

Die HG-Achsen sind so konstruiert, dass der Kunde auf Standard-Befestigungsmöglichkeiten zurückgreifen kann, die er von Zahnriemen- oder Spindelachsen her kennt: Nutensteine oder Spannpratzen finden sich in jeder Werkstatt – oder werden von WEISS gleich mitgeliefert.

Ebenfalls direkt von WEISS kommt die intuitive Inbetriebnahmesoftware, die für alle frei programmierbaren Einheiten des Herstellers eingesetzt werden kann. Mittels der WEISS Application Software werden Fahrsequenzen komfortabel und minutenschnell eingerichtet. Als Komfortpaket sind neben der Software auch Servoregler, Feldbus-Schnittstelle und Kabelsatz im Lieferumfang enthalten.

www.weiss-gmbh.de