Kameramodell ORCA Flash 4.0 LT mit W-VIEW Mode

Kameramodell ORCA Flash 4.0 LT mit W-VIEW Mode

Dadurch wird es möglich, zwei verschiedene Bildausschnitte „regions of interests“ (ROI) mit unterschiedlichen Belichtungszeiten auszulesen. Die Aufnahme von Zwei-ROI-Videos bei sehr hoher Geschwindigkeit reduziert das Datenvolumen. Zudem erlaubt die Methode Langzeitmessungen, wie sie etwa bei der Lichtscheibenmikroskopie notwendig sind.

Zusammen mit Hamamatsus W-VIEW GEMINI können Wissenschaftler mit der neuen ORCA Flash 4.0 LT sehr einfach Zwei-Wellenlängen-Experimente durchführen. Aus diesem Grund eignet sie sich sehr gut für „high speed ratiometric imaging“ oder jede andere Mehrfachfluoreszenzanwendung.

Nachdem in der Wissenschaft bis vor wenigen Jahren Kameras mit der CCD-Technik dominiert haben, befinden sich Produkte mit integrierter Cmos-Chiptechnologie laut Hamamatsu Photonics bei mikroskopischen Anwendungen weiter auf dem Vormarsch.

Die ORCA Flash 4.0 LT ist mit der neuesten genII sCMOS-Technologie ausgestattet und hat eine örtliche Auflösung von 2048 x 2048 pixel (Pixelgröße: 6,5µm) und ein sehr geringes Ausleserauschen von 1,5 Elektronen rms. Eine USB 3.0-Schnittstelle garantiert die Aufnahme von 30 Vollbildern pro Sekunde.

Wenn die Kamera im neuen W-VIEW Mode betrieben wird, lassen sich die Belichtungszeit und die Ausleserichtung für die obere und untere Sensorhälfte (2048 x 1024) unabhängig einstellen. Außerdem ist es möglich, zwei ungleiche und verschieden positionierte ROIs mit unterschiedlichen Belichtungszeiten auszulesen.

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