Detektoren der ImageIR 8300-Serie, Bild: Infratec

Detektoren der ImageIR 8300-Serie, Bild: Infratec

Thermografiekameras: MCT‐Detektoren auf Quecksilberbasis

Infratec hat die High‐End‐Serie ImageIR 8300 mit Detektoren auf Quecksilber‐ Cadmium‐Tellurid‐Basis (MCT) weiterentwickelt. Auf den mittelwelligen Infrarotbereich ausgerichtet, bietet die Serie einen MCT‐Detektor mit (640 × 512) IR‐Pixeln, der alternativ zu Detektoren auf Indiumantimonid‐Basis (InSb) eingesetzt werden kann. Durch die neu integrierte 10 GigE‐Schnittstelle steigt die Übertragungsgeschwindigkeit, mit der Daten von den Kameras aufgenommen, übertragen und extern gespeichert werden können, auf 10 Gbit/s. Sie erlaubt Aufnahme‐, Übertragungs‐ und Speicherraten von bis zu 232 Hz. Das Anwendungsspektrum wird um die Analyse deutlich schnellerer thermischer Prozesse der Aktiv‐Thermografie erweitert. Die Serie bietet eine thermische Auflösung von bis zu 20 mK.

Stereo-Vision: zwei USB-Kameras mit FPGA-Unterstützung

Stereo-Vision-Bausatz, Bild: Autovimation
Stereo-Vision-Bausatz, Bild: Autovimation

Der neue Stereo-Vision-Bausatz von Autovimation besteht aus einer zusätzlichen Elektronikbox, die das Stereobild von zwei USB-Kameras mit FPGA-Unterstützung berechnet. Der Ausgang liefert ein Stereobild oder eine Punktwolke, die über Ethernet an einen PC übertragen wird. Das System arbeitet mit Umgebungslicht, es können auch zusätzliche Lichtquellen oder Musterprojektoren hinzugefügt werden. Der Vorteil besteht darin, dass Anwender die volle Kontrolle über das System haben: Stereobreite (Abstand zwischen den beiden Kameras), Kameraauflösung, Objektiv und Arbeitsabstand können vom Kunden konfiguriert werden. Der komplette Aufbau ist IP66 geschützt und somit für den rauen Industriealltag geeignet. Zur Verbindung werden nur ein LAN- und Trigger-/Strom-Kabel benötigt.

Objektivfinder: Software erleichtert Auswahl

MachVis Produktfinder, Bild: Excelitas
MachVis Produktfinder, Bild: Excelitas

Mit der Version 5.0 der MachVis-Software stellt Qioptiq, ein Excelitas Technologies Unternehmen, Entwicklern von Vision-Systemen ein Update mit neuen Features und erweiterten Funktionen zur Verfügung. Die Software unterstützt Anwender bei der Suche nach dem richtigen Objektiv für ihre Machine-Vision-Anwendung. Mittels der Objektgröße, Arbeitsabstand, Sensorabmessung und Kameraanschluss berechnet die Software die erforderlichen optischen Parameter und schlägt aus dem Sortiment die passenden Objektive vor. Für Optem Fusion und das mag.x system 125 steht ein Konfigurationsassistent zur Verfügung. Außerdem enthält die neue Version einen Update-Check, Datenblätter auf dem neuesten Stand sowie 3D-Daten für Objektive und Zubehör. bj