EyeVision scannt mit blauem Laser

Der 3D-Lasertriangulationssensor mit blauem Laserstrahl tastet eine metallische Oberfläche ab. Bild: EVT

Die meisten 3D-Scanner besitzen entweder einen roten oder einen blauen Laser. Wobei der Hauptanteil rote Laser verwendet. So war das auch mit den EyeScan 3D-Laserline Sensoren von EVT. Der neue Eyescan AT 3D Blue nutzt eine blaue Lasertechnologie, die dem roten Laser einiges voraus hat. Der blau-violette Laser bringt entschieden einige Vorteile. Einer davon sind bessere Scanergebnisse. Denn nach den Regeln der Physik hat ein blauer Laser eine kürzere Wellenlänge als ein roter. Dadurch liefert ein blauer Laser bessere Scanergebnisse dank höherer Auflösung und eine Verminderung des Bildrauschens um bis zu 50 Prozent.

Durch die kürzere Wellenlänge kommt es auf Metall zu einem kleineren Specklemuster, wodurch ein schärferes Tiefenbild entsteht. Der blaue Laser hat beim Scannen von Metall größere Auswirkungen. Ein blauer Strahl auf Metall ist hier schmäler und feiner als ein roter Laserstrahl.

Dank 20.000 Profile pro Sekunde und mittels des neuen blauen Lasers lassen sich auch komplizierteste Bauteile und Oberflächen in hoher Detailauflösung erfassen. Die schnellen Scans sind durch kürzere Belichtungszeiten möglich.

Zudem besitzt der EyeScan AT 3D Blue eine hochqualitative Schleimpflug Optik, wodurch man auch bei hoher Scangeschwindigkeit scharfe Ergebnisse erhält. Grund sind die große Linse und der kurze Belichtungszeitraum. Und auch bei der verbauten Linse wurde auf die Qualität geachtet, dass keine Linsenkorrektur notwendig sein sollte. Was den Eyescan AT 3D Blue ebenfalls an Geschwindigkeit zulegen lässt, ist die Laserklasse 3, sowie die Vorverarbeitung der Daten durch einen FPGA im Scanner. Zusätzlich erlaubt die High Dynamic Range mit dreifach Belichtung, dunkle und helle Objekte im gleichen Scan zu prüfen, ohne dabei an Geschwindigkeit einzubüßen. ssc