Differenzdruckmessumformer, Bild: Labom

Das modulare Gerätekonzept der Serie Pascal CV von Labom wurde um die Ausführung - Differenzdruckmessumformer - erweitert. Bild: Labom

Ob in der Chemie, Petrochemie, Verfahrenstechnik oder in der allgemeinen Prozesstechnik: Die Differenzdruckmessung in Bereichen wie der Filterüberwachung oder Füllstandmessung erfordert individuelle und kundenspezifische Lösungen. Diese Prozessanpassung wird durch das Modulkonzept der Pascal-CV-Reihe von Labom erfüllt. Der Druckmessumformer Pascal CV Delta P ermöglicht einen einfachen Austausch verschiedener
Funktionsmodule nach dem Prinzip „plug and measure“. Dabei können die Module vor Ort ohne Unterbrechung des Prozesses und ohne Neuabgleich ausgetauscht werden und sind sofort einsatzbereit.

Besonders durch das Schaltmodul ergeben sich eine Reihe von Anwendungsmöglichkeiten, die sich beispielsweise für die Überwachung von Filtern anbieten. Der Differenzdruckmessumformer misst nicht nur den Sättigungsgrad des Filters, sondern kann durch das An- oder Ausschalten eines angeschlossenen Gerätes auch direkt die notwendigen
Maßnahmen einleiten. Das für einen Druckmessumformer ungewöhnlich kompakte Gehäuse ist aus robustem Edelstahl und genügt mit einer besonders hohen Schutzart von IP 69K höchsten Anforderungen. Der Druckmessumformer gewährleistet bei einem Turndown von 5:1 eine besonders hohe Genauigkeit von ≤ 0,15 Prozent; der Nennbereich liegt zwischen 0,4 und 40 bar.

Ebenso wie bei den austauschbaren Modulen bietet Labom auch bei dem Prozessanschluss individuelle Lösungen an. Die Standardausführung ist eine Druckkappe nach DIN EN 61518 mit Verschlussstopfen, der alternativ auch durch ein Entlüftungsventil ausgetauscht werden kann. Weitere Prozessanschlüsse stellt das Unternehmen aus Hude auf Anfrage zur Verfügung. jl