Die Laser-Profil-Scanner der Baureihe scanCONTROL wurden um zwei Modelle mit blauer Laserdiode

Die Laser-Profil-Scanner der Baureihe scanCONTROL wurden um zwei Modelle mit blauer Laserdiode erweitert: scanCONTROL 26xx/BL und 29xx/BL.

Die Sensoren basieren auf der Technologie des Lichtschnittverfahrens und verwenden als Neuheit Laserdioden mit einer kurzen Wellenlänge von 405 nm. Die besonderen Eigenschaften dieses Wellenlängenbereiches ermöglichen den Einsatz unter bisher nicht praktikablen Bedingungen. Auch werden präzise Messungen an Oberflächen möglich, deren Reflektionseigenschaften oder Transparenz andere optische Messungen eigentlich ausschließen würden.

Die Modelle scanCONTROL 26xx/BL und 29xx/BL bieten die gleichen herausragenden Eigenschaften, die auch die erst kürzlich von Micro-Epsilon neu eingeführten Serien scanCONTROL 26xx und 29xx mit roter Laserdiode auszeichnen: In der besonders kompakten Bauform ist die komplette Kontrollelektronik integriert. Dies ermöglicht den Einsatz in komplexen Maschinen, die nur wenig Platz für Sensorik lassen. Profilfrequenzen von bis zu 4000 Hz schaffen die Grundlage für die Nutzung in Hochgeschwindigkeitsanwendungen, beispielsweise zur Schienenvermessung von fahrenden Zügen aus. Dabei sind verschiedene Messbereiche von 25 mm bis zu 140 mm sowohl in Z-Richtung (Abstand) als auch in X-Richtung (Laserlinienlänge) verfügbar. Zur Messwertübertragung steht eine Ethernet- (UDP, Modbus) und eine serielle Schnittstelle (RS422, Modbus) zur Verfügung. Außerdem können analoge Signale oder digitale Schaltsignale über eine Output-Unit ausgegeben werden.

Für die die blauen Laserprofilscanner scanCONTROL 26xx/BL und 29xx/BL sind folgende Anwendungen und Materialien besonders geeignet:

  • Rot glühende Metalle: Das rote Glühen „blendet“ rote Profilscanner in der Regel. Blaue Scanner stört das hingegen nicht;
  • (Halb-)transparente Materialien: Durch die kurze Wellenlänge dringt die blaue Laserlinie deutlich geringer in die Oberfläche ein, als die rote;
  • Organische Materialien: Auch hier zeigt sich ein deutlich geringeres Eindringverhalten des blauen Lasers. Dies ergibt damit wiederum eine höhere Messgenauigkeit.

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