Sensoren in Weltraumumgebungen, Bild: Disynet

Sensoren in Weltraumumgebungen, Bild: Disynet

Hochvakuumbedingungen: weniger Ausgasen im Weltraum

Sensoren in Weltraumumgebungen unterliegen Hochvakuumbedingungen und dürfen nur wenig ausgasen. Hohe Anforderungen gelten auch für die verwendeten Kabel. So muss Teflon wegen dessen Kaltverformungseigenschaft mit einem dünnen Kunststoffband heißversiegelt werden. Um die Leitfähigkeit zu verbessern, werden die Kupferdrähte mit einer Silberbeschichtung versehen. Extreme Temperaturen benötigen eine genaue Abstimmung der Wärmedehnungskoeffizienten der Materialien und der verwendeten Komponenten aufeinander. Das patentierte „Silver Window“ (Silberfenster) für Hochtemperaturanwendungen macht Sensoren bei Raumtemperatur dicht, erlaubt den Aufnehmern bei hohen Temperaturen, Sauerstoff zu atmen, um Sauerstoffverluste zu vermeiden.

Pegelsonden: Füllstandsüberwachung in Rohren

Pegelsonden Typ LW-1 und Typ LF-1, Bild: Wika
Pegelsonden Typ LW-1 und Typ LF-1, Bild: Wika

Wika ergänzt sein Portfolio um zwei Pegelsonden. Typ LW-1 eignet sich für die Füllstandsüberwachung von Wasser und Abwasser. Typ LF-1 für Öle und Kraftstoffe. Beide Pegelsonden sind wegen des geringen Gehäusedurchmessers für den Einsatz in Rohren geeignet. Dank neu entwickeltem Abdichtungskonzept, Spezialkabel und weiteren Optionen wie Ex- und Überspannungsschutz bei Blitzschlag arbeiten die Geräte auch unter harten Bedingungen zuverlässig. Die neuen Pegelsonden sind mit verschiedenen Ausgangssignalen verfügbar. Die Low-Power-Signale ermöglichen einen Batteriebetrieb ab 3,6 V, dessen Dauer durch schnelle Ansprechzeiten und einen geringen Stromverbrauch enorm erhöht wird. Die Überwachung der Messstofftemperatur ist über einen optionalen Analogausgang möglich.

Druck- und Zugkraftsensoren: Messung von Kräften in der Wägetechnik

Kraftsensoren der Baureihe KMM65, Bild: Inelta
Kraftsensoren der Baureihe KMM65, Bild: Inelta


Inelta Sensorsysteme bietet die Kraftsensoren der Baureihe KMM65 in neun unterschiedlichen Ausführungen zur Messung von Zug- und Druckkräften zwischen 1kN und 500 kN an. Je nach Messbereich betragen die Durchmesser der Sensoren zwischen 50 mm und 260 mm bei Aufbauhöhen zwischen 18 mm und 80 mm. Die Sensoren gewährleisten eine Reproduzierbarkeit von < 0,1 Prozent und sind für einen Nenntemperaturbereich von -10 bis 70°C oder optional für einen erweiterten Temperaturbereich von -40 bis 120°C verfügbar. Sie eignen sich für Anwendungszwecke, die von der Wägetechnik über Prüfanlagen, Industriepressen und den Maschinenbau bis hin zu Sportgeräten reichen. Zur Befestigung verfügen die Sensorgehäuse modellabhängig über sechs beziehungsweise acht Schraubendurchlässe in metrischen Maßen zwischen M4 und M20. bj