Fernbereichsradarsensor, Bild: Continental

Fernbereichsradarsensor, Bild: Continental

Radarsensor: Gefahrenerkennung durch Abstandsmessung

Der Fernbereichsradarsensor von Continental tastet den Abstand zu einem Objekt in Echtzeit ab und erkennt eine mögliche Kollisionsgefahr. Im Bergbau kommt er bei der Volumenstrommessung für Förderbänder oder beim Messen von Schüttgut zum Einsatz. An den Außenwänden von Kreuzfahrtschiffen kann er erkennen, falls ein Passagier über Bord gehen sollte. Bei Projekten in Südkorea, den USA und Japan sichert der Sensor Personen im Straßenverkehr. Ein Radar erkennt, wenn ein Fußgänger die Straße überquert, während ein anderer Radar überwacht, ob ein Auto gefährlich nahekommt. Bei der Sicherung von Fabrikgeländen funktioniert der Radar bei jedem Wetter. So können mit der Radar-PLC am Bildschirm Flächen definiert werden, in denen ein Alarm ausgelöst wird, wenn jemand diese Flächen betritt.

Miniatur-Drehgeber: Resonator-Messprinzip für mobile Maschinen

Miniatur-Drehgeber Ri360-QR20, Bild: Turck
Miniatur-Drehgeber Ri360-QR20, Bild: Turck

Für den Einsatz in mobilen Arbeitsmaschinen hat Turck den Miniatur-Drehgeber Ri360-QR20 entwickelt. Er basiert auf dem berührungslosen Resonator-Messprinzip. Das Gehäuse umschließt den Positionsgeber komplett und deckt diesen nach außen vollständig ab. Der Drehgeber bietet eine EMV-Störfestigkeit von 100 V/m und ist gegen leitungsgeführte Störungen nach DIN ISO 7637-2 oder SAE J113-11, dem sogenannten Load-Dump, geschützt. Das Gerät ist für einen Temperaturbereich von -40 bis +85 °C ausgelegt. Der Ri360-QR20 erreicht ausgangsseitig eine Auflösung von rund 0,09°. Das Ausgangssignal reicht von 0,5 bis 4,5 VDC (LU4). Erkennt der Sensor keinen Positionsgeber, springt der Wert auf 5 Volt.

IO-Link-Master: Übersicht über die Sensoren mit den Parametern

IO-Link-Master, Bild: Ifm Electronic
IO-Link-Master, Bild: Ifm Electronic

Für die Lebensmittelindustrie hat Ifm Electronic neue IP-69K-Feldmodule mit vier oder acht IO-Link-Ports und voller V1.1-Funktionalität entwickelt. Die dezentralen IO-Link-Master dienen als Gateway zwischen intelligenten IO-Link-Sensoren und dem Feldbus. Master und Device sind mit der Software LR Device konfigurierbar. Die Software LR Device findet alle IO-Link-Master im Netzwerk und erstellt eine Übersicht über die gesamte Anlage. Alle angeschlossenen Sensoren werden mit den jeweiligen Parametern dargestellt. Somit ist eine Parametrierung aller Sensoren im System von zentraler Stelle aus möglich. Für den Einsatz direkt in Nassbereichen der Lebensmittelindustrie wurde ein spezieller Gehäusewerkstoff entwickelt, der die hohe Dichtigkeit nach IP 69K bietet. bj