Optosensoren mit Ecolab-Zertifizierung; Bild: Contrinex

Durch die Empfindlichkeitseinstellung über IO-Link entfällt der manuelle Eingriff. Bild: Contrinex

Der Schweizer Sensoranbieter Contrinex erhält die Ecolab-Zertifizierung für seine C23-Optosensoren mit IO-Link-Schnittstelle. Nahrungsmittel- und Getränkehersteller mit Bedarf an lebensmittelechten Sensoren können nun die Vorteile einer Ferneinstellung der Empfindlichkeit sowie anderer Betriebsparameter nutzen. Speziell in der Prozessindustrie soll dies die Produktivität steigern.

Die im Kunststoffgehäuse (20 x 30 x zehn Millimeter) montierten C23-Sensoren sind in der PNP-schaltenden Version IO-Link-fähig gemäß Industriestandard. Ein kurzer Teach-Vorgang vereinfacht die Ersteinrichtung des Sensors. Erlernte Empfindlichkeitsparameter werden im sensoreigenen Speicher abgelegt und können aus der Ferne über IO-Link abgerufen oder aktualisiert werden. Somit entfällt die Notwendigkeit nicht nur eines manuellen Eingriffs, sondern auch der daraus folgenden Resterilisation zwischen den Produktchargen.

Die Sensorkonstruktion sorgt für den Betrieb in anspruchsvollen Wasch- und Reinigungsprozessen (WIP/CIP). C23-Sensoren von Contrinex mit Schutzart IP67 halten den aggressiven Reinigungsmitteln stand. Da der Eingriff an der Maschine zwischen den Chargen überflüssig wird, verkürzen sich Ausfallzeiten. Die IO-Link-Schnittstelle ermöglicht ohne Mehrkosten Diagnosen und die Erzeugung von Zusatzinformationen wie Temperatur oder Anzahl an Schaltvorgängen. do