Microsoft Hololens Tour, Bild: Microsoft

Ingenieure aus dem Maschinenbau fühlen neuen Entwicklungen den Puls und gestalten die Zukunft. Bild: Microsoft

Kommunikation zwischen Mensch und Maschine, das hieß am Anfang der Computertechnologie, Lochkarten händisch in einen Maschinenschlitz einfügen. Der erste Computer, Konrad Zuses Z3, war groß wie ein Wohnzimmerschrank und so schwer wie ein Kleinwagen. Er konnte dabei nicht mehr als 64 Wörter speichern und benötigte für eine simple Multiplikation mehrere Sekunden, Hightech im Jahr 1941.

In den folgenden Jahren wurden die Maschinen immer komplexer und es war am Menschen, zu lernen, wie man sie korrekt bedient. Manch einer erinnert sich noch an backsteingroße Bedienungshilfen für frühe Datenverarbeitungsprogramme. Heute tragen die Menschen indes Smartphones mit einem Vielfachen an Rechenleistung in ihrer Hosentaschen mit sich herum. Die wiegen nicht mal 200 Gramm. Und die Eingabe? Intuitiv. Programme und Progrämmchen auf dem Smartphone sind einfach und ohne große Einführung zu bedienen. Das verändert den Umgang mit der Technik, auch bei derArbeit.

  • Konrad Zuse gilt vielen als Vater der Computertechnologie. Hier ist er vor einem Modell des Lochkartenrechners Z3 im Deutschen Museum in München zu sehen. Bild: Deutsches Museum

    Konrad Zuse gilt vielen als Vater der Computertechnologie. Hier ist er vor einem Modell des Lochkartenrechners Z3 im Deutschen Museum in München zu sehen. Bild: Deutsches Museum

  • Anfang bis Mitte der 1980er kommt der Personal Computer zu den Menschen nach Hause. So auch der Amiga 2000, der für professionelle Anwendungen ausgelegt war. Bild: soundsnaps/Fotolia

    Anfang bis Mitte der 1980er kommt der Personal Computer zu den Menschen nach Hause. So auch der Amiga 2000, der für professionelle Anwendungen ausgelegt war. Bild: soundsnaps/Fotolia

  • Die Industrie 4.0 ohne Internet ist heute nicht vorstellbar. Tim Berners-Lee legte am CERN in der Schweiz 1990 die Grundlagen. Bild: 3dkombinat /Fotolia

    Die Industrie 4.0 ohne Internet ist heute nicht vorstellbar. Tim Berners-Lee legte am CERN in der Schweiz 1990 die Grundlagen. Bild: 3dkombinat /Fotolia

  • Google Glass wurde 2014 in den Markt eingeführt und floppte. Der Siegeszug der Wearables ist seitdem jedoch nicht mehr zu stoppen, weder für Konsumenten noch für die Arbeit 4.0. Bild: Tim Reckmann/Wikipedia

    Google Glass wurde 2014 in den Markt eingeführt und floppte. Der Siegeszug der Wearables ist seitdem jedoch nicht mehr zu stoppen, weder für Konsumenten noch für die Arbeit 4.0. Bild: Tim Reckmann/Wikipedia

  • Mensch und Maschine in Kooperation. Das zeigt sich heute deutlich in der Entwicklung von Co-Bots. Hier arbeiten Mensch und Maschine Hand in Greiferhand zusammen. Bild: Kuka

    Mensch und Maschine in Kooperation. Das zeigt sich heute deutlich in der Entwicklung von Co-Bots. Hier arbeiten Mensch und Maschine Hand in Greiferhand zusammen. Bild: Kuka

  • Virtual und Augmented Reality ist nicht nur Trend, sondern lässt erahnen, was von der Konstruktion über die Produktion bis hin zur Instandhaltung heute schon möglich sein könnte und welches Potenzial in der Digitalisierung liegt. Bild: Microsoft

    Virtual und Augmented Reality ist nicht nur Trend, sondern lässt erahnen, was von der Konstruktion über die Produktion bis hin zur Instandhaltung heute schon möglich sein könnte und welches Potenzial in der Digitalisierung liegt. Bild: Microsoft

  • Spätestens seit Startrek und Starwars träumen die Menschen von Hologrammen zur Kommunikation. Zukünftig könnten Konstrukteure gemeinsam an solchen Konstruktionen arbeiten. Bild: sdecoret/Fotolia

    Spätestens seit Startrek und Starwars träumen die Menschen von Hologrammen zur Kommunikation. Zukünftig könnten Konstrukteure gemeinsam an solchen Konstruktionen arbeiten. Bild: sdecoret/Fotolia

Smarte Fabriken für smarte Arbeit

Als Vorzeigeprojekte mit Kuriositätsfaktor werden smarte Fabriken heute stolz präsentiert. Sollen die automatisiert fahrenden, kooperativen Serviceroboter und Cobots in einer vernetzten Fabrik der Zukunft die Regel werden, müssen die Menschen die Maschinen und Computer der Industrie weiterentwickeln. Dass die Zukunft wegführt von der prozessorientierten Benutzung hin zur benutzeroptimierten Bedienungsoberfläche, begreift man schnell. Zumal wenn man die Möglichkeiten der Augmented Reality mithilfe der Microsoft Hololens und der Virtual Reality der Oculus Rift gezeigt bekommt.

Eines ist klar: Die Technik ist mittlerweile so flexibel, dass sie sich an die Bewegungen und Bedürfnisse der Bediener anpassen kann und wird. Klar ist, die smarte Fabrik der Zukunft wird den Menschen in den Mittelpunkt stellen, inmitten einer vernetzten Datenindustrie.