Loopback-Testadapter als Diagnose-Tool, Bild: Leoni

Bei SFP und QSFP handelt es sich um Formfaktoren für Übertragungsstandards in Rechenzentren. Leoni hat sich auf die kupferbasierten Lösungen spezialisiert. Bild: Leoni

Leoni bietet Loopbacks in verschiedenen Varianten wie SFP+, SFP28, QSFP+ und QSFP 28* an. Alle Loopback-Testadapter ermöglichen eine kostengünstige Prüfung von Ports in Hochleistungs-Switches. Während des Tests kann ein potentieller Datenverlust sowie das Temperatur- und Spannungs-Niveau überwacht und aufgenommen werden.

Die SFP-Lösungen unterstützen eine Gesamtdatenrate von zehn Gigabyte pro Sekunde und 25 Gigabyte pro Sekunde. Sie entsprechen den gängigen Industriestandards (SSF) und verfügen über ein Zwei-Draht-Bus-Interface zur Datenspeicherung auf der Memory-Map. Neu ist, dass der Testadapter zusätzlich mit einer LED ausgestattet ist, welche den Betriebs-Powermodus anzeigt. Außerdem kann erkannt werden, ob das Modul vom Switch angewählt wurde. Die thermische Auslegung liegt bei dieser Version bei null Grad Celsius bis 70 Grad Celsius.

Die QSFP+-Loopback-Varianten unterstützen Gesamtdatenraten von 40 Gigabyte pro Sekunde und 100 Gigabyte pro Sekunde sowie programmierbaren Leistungsklassen. Sie können ebenso mit einer optionalen zweifarbigen LED ausgestattet sein und sind komplett SFF-konform. Damit Temperatur und Spannung überwacht werden können und um Daten auf der Memorymap zu speichern, verfügen die QSFP-Loopbacks ebenfalls über einen Zwei-Draht-Bus-Interface. Die thermische Auslegung reicht bei der hochtemperaturbeständigen Version bis zu 125 Grad Celsius.

Generell haben alle Loopbacks von Leoni einen verlängerten Stecklebenszyklus durch die spezielle Kontaktbeschichtung. Außerdem ist der Pull-Tab in verschiedenen Farbvariationen verfügbar. ssc