Safety Simplifier von SSP - Bild: SSP

Safety Simplifier von SSP - Bild: SSP

Der Grundgedanke beim Safety-Simplifier-System ist, dass Sicherheitsmaßnahmen oft unnötig kompliziert zu realisieren sind. Das Unternehmen SSP begann deshalb vor rund eineinhalb Jahren damit, ein Art Plug-and-Play-Lösung zu entwickeln. Heraus kam dabei ein auf Modulen basierendes System. Dabei werden alle Sicherheits- und Informationssignale über ein patentiertes Wireless-System zwischen den einzelnen Modulen bis hin zum Schaltschrank kabellos ausgetauscht. Jedes Modul ist sowohl Sender als auch Empfänger. Nur für die Spannungsversorgung benötigt jedes Modul ein Kabel, das über jedes beliebige 24-Volt-DC-Potential gespeist werden kann.

Die Geräte lassen sich modular an die Applikation des Anwenders anpassen und mit Bedienelementen, beispielsweise Wahlschalter oder Drucktastern zum Anfordern und Quittieren, ausgestattet werden. Je nachdem, was der Anwender benötigt, werden Sicherheitssensoren, Lichtvorhänge, Türzuhaltungen oder Zustimmtaster vor Ort an die Module angeschlossen. Der Anwender spart sich den Einsatz einer Sicherheitssteuerung, da jedes Modul eine Safety-SPS enthält und somit die benötigte Intelligenz dezentral vorliegt.

Das Unternehmen rechnet damit, dass sie das TÜV-Zertifikat für SIL 3 PLE im Februar 2017 erhalten. Ansonsten ist das Produkt marktreif. Bestellbar soll es dem entsprechend ab Januar oder Februar 2017 sein. Die Vorstellung auf der Messe sei gut gelaufen, so der Anbieter. Das Interesse der Anbieter ist spürbar. do