hoch automatisierte Anlagen für die Fertigung von Kfz-Kraftstoffbehältern, Bild: Bielomatik Leuze

Bielomatik entwickelt und produziert hoch automatisierte Anlagen für die Fertigung von Kfz-Kraftstoffbehältern. Bild: Bielomatik Leuze

Alles wird komplexer – auch der Benzin- (oder Diesel-)Tank im Auto. Früher war er einfach ein Blechbehälter mit Einfüllrohr. Heute ist schon der Name komplizierter. Beim modernen „Kunststoff-Kraftstoffbehälter“ (kurz KKB) handelt es sich um ein anspruchsvolles Blasformteil, das aus bis zu sieben Schichten besteht, um Diffusion zu vermeiden. An das Grundelement werden diverse Baugruppen angeschweißt, und eben diese Aufgabe übernehmen weltweit die Anlagen der Bielomatik Leuze in Neuffen.

Diese Anlagen sind zurzeit sehr gefragt. Einer der Gründe dafür ist, dass Dieselfahrzeuge heute zwei solcher Behälter an Bord haben: einen für Kraftstoff, einen für das SCR-Additiv. Zudem öffnen sich immer mehr KKB-Hersteller für den Einsatz von robotergestützten Anlagen. Tobias Schuler, Leiter Konstruktion Mechanik: „Früher sind wir oft auf Skepsis gestoßen, wenn wir den Einsatz von Robotern statt Lineartechnik vorgeschlagen haben. Heute ist allgemein akzeptiert, dass Roboter einfach mehr Flexibilität bieten, weil die Anlagen schnell auf andere Tankmodelle umgestellt werden können.“