Masterpact MTZ, Bild: Schneider Electric

Der offene Leistungsschalter kann an jedes Energie- oder Gebäudemanagementsystem angebunden werden und eignet sich optimal zur Ergänzung von intelligenten Schaltanlagen. Bild: Schneider Electric

Die Masterpact-MTZ-Reihe deckt den Bereich 630 bis 6300 A ab und schützt Anlagen effektiv vor den Folgen von Überlasten, Kurzschlüssen und fehlerhaften Isolierungen. Das Gerät trotzt selbst rauen Umgebungen, elektromagnetischen Störungen, Vibrationen, Schocks, Korrosion sowie extremen Temperaturen. Die Messungen mit dem Gerät sind auf Grund der nachgewiesenen Genauigkeitsklasse 1 sehr präzise. Eine integrierte Ethernet-Schnittstelle macht den Schalter netzwerk- und internetfähig.

Die neuen Leistungsschalter haben dieselbe Baugröße wie die bisherigen Masterpact NT/NW. So ist bei einer Umrüstung keine Änderung der Schaltanlage oder erneute Zertifizierung nach IEC61439 notwendig. Zudem lassen sich die Retrofit-Kosten senken: Es ist lediglich eine Neubelegung der Hilfskontakte notwendig, Änderungen bei der Sammelschiene entfallen. Der Leistungsschalter besitzt die Fähigkeit zur Selbstdiagnose in Echtzeit. Zudem bieten nun auch die Einschalt- und Ausschaltspulen – wesentliche Teile für die Sicherheit – eine eingebaute Diagnosefunktion.

Das Auslösesystem Micrologic X verfügt über Bluetooth-, NFC-, USB- und QR-Schnittstellen. Per Kommunikation können neben Schaltzuständen und Betriebsdaten auch Ereignisprotokolle sowie Voralarme direkt vor Ort oder per Fernzugriff abgelesen werden. Micrologic erhöht die Anlagenverfügbarkeit und Produktivität und bietet neben der intelligenten Energieverteilung einen unverändert hohen Schutz. Intuitive, hinterleuchtete Anzeigen in verschiedenen Farben erleichtern die Erkennung des jeweiligen Gerätestatus.

Digitale Module

Digitale Module ergänzen die Schutzfunktionen und können über die Internetplattform GoDigital jederzeit und überall erworben werden. Damit lässt sich der MTZ in jeder Phase seines Lebenszyklus an geänderte Anforderungen angepassen – während der Konfigurierung, bei der Inbetriebnahme für Änderungen in letzter Minute, und bei Erweiterungen auch noch nach Jahren. Die optionale Erweiterung über eine Vielzahl digitaler Module bietet außerdem die Möglichkeit, den richtigen Funktionsumfang an die jeweilige Zielgruppe und ihre speziellen Bedürfnisse sowie Kostenanforderungen anzupassen.