Neue mA-Trennübertrager, Bild: R.Stahl

Die neuen mA-Trennübertrager übergeben Signale sicher zwischen zwei getrennten Ex i-Stromkreisen oder einem Ex i- und einem Ex e-Stromkreis. Bild: R.Stahl

R. Stahl führt eine neue Generation von mA-Trennübertragern für den Einsatz in Ex-Zone 1 und im Nicht-Ex-Bereich ein, die Signale von 4-Leiter-Messumformern mit Ex i- oder Ex e-Signalen anbinden. Als Alleinstellungsmerkmal zeichnet die Geräte aus, dass ihre Ein- und Ausgänge als passive Stromsenken bei der Umwandlung eines aktiven in ein passives 4…20 mA-Signal selbst kein aktives Stromsignal erzeugen. Die Trennübertrager erlauben insbesondere die bidirektionale Übertragung eines überlagerten HART-Kommunikationssignals.

Es sind drei Versionen erhältlich. Mit einer Variante werden zwei eigensichere Stromkreise galvanisch getrennt. Da das Modul keine Ex i-Ausgangsparameter aufweist und über einen relativ niedrigen Spannungsabfall verfügt, kann es zudem zur Signalauskopplung genutzt werden. So lassen sich Messwerte bequem weiteren Systemen zur Verfügung stellen. Eine zweite Version mit integrierter Sicherung dient zur Trennung zwischen einem Ex e- und einem Ex i-Stromkreis. Über diesen Typ können Messumformer in der Schutzart Erhöhte Sicherheit insbesondere auch nachträglich einfach an einen Ex i-Eingang angeschlossen werden, so dass nicht aufwändig gesonderte Ex e-Leitungen verlegt werden müssen. Der dritte Modultyp ist die funktionsidentische Variante für den Non-Ex-Bereich. Die neuen Trennübertrager gewährleisten sehr hohe Genauigkeit und sind für den Betrieb im weiten Umgebungstemperaturbereich von -40 °C bis +75 °C zugelassen. Zertifizierungen nach ATEX und IECEx liegen vor, weitere für den weltweiten Einsatz sowie die Bewertung für den Einsatz im Bereich der Funktionalen Sicherheit (SIL) folgen demnächst. jl