Weltweit kleinster Lichtlaufzeitsensor setzt auf WinTec 1

Der für den Hermes Award 2011 nominierte Abstandssensor von Wenglor arbeitet nach dem Prinzip der Lichtlaufzeitmessung, das heißt es wird ein Lichtimpuls ausgesendet und die Zeitdauer bis zu dessen Rückkehr gemessen, was wiederum einen Rückschluss auf den Abstand des zu erkennenden Objektes zulässt.

Das Besondere daran: Erstmals kommt hier die Wenglor-interference-free-Technologie, kurz WinTec, zum Einsatz. Das heißt, durch einen komplexen Softwarealgorithmus wird der Lichtlaufzeitsensor gegen Störeinflüsse wie Reflexionen aus dem Hintergrund oder Beeinflussung durch benachbarte oder gegenüberliegende Sensoren geschützt und kann dadurch optische Erkennungsaufgaben meistern, die bislang als unlösbar galten.

Neben seiner kompakten Bauform mit 50 x 50 x 20 Millimetern bietet der laut Angaben des Herstellers weltweit kleinste Lichtlaufzeitsensor eine zuverlässige Erkennung von glänzenden Oberflächen wie Metall oder Folien. WinTec funktioniert farbunabhängig und löst das Problem des Erkennens von schwarzen Flächen, zum Beispiel schwarze Kunststoffboxen oder dunkles Holz.

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Der neue Lichtlaufzeitsensor ergänzt Wenglors Sensorikspektrum in Laser Klasse 1, die nach EN 60825-1 ungefährlich für das menschliche Auge ist. Die Sensoren erhöhen damit die Arbeitssicherheit und tragen den strengen Sicherheitsbestimmungen der Automobilindustrie Rechnung.

Mit WinTec bietet sich die Möglichkeit der oberflächen- und farbunabhängigen Anwesenheitskontrolle. Ob an Förderstrecken, in Hochregallagern oder an Montagerobotern – für den WinTec-Lichtlaufzeitsensor gibt es zahlreiche Einsatzmöglichkeiten.

Für Anwendungen, die bislang aufwendig mechanisch abgefragt oder durch mehrere Sensoren gelöst werden mussten, reicht nun ein einziger Sensor aus. Prozesse lassen sich dadurch beschleunigen und die Effektivität und Effizienz erhöhen.

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