Curve Gasket schlägt Wellen

Curve Gasket schlägt Wellen

Mit der neuen Curve Gasket bietet Freudenberg Sealing Technologies eine Dichtung an, mit der Motorkomponenten kleiner und leichter ausgelegt werden können.

Für dieses Plus – beziehungsweise Gewichts-Minus – machten sich die Entwicklungsingenieure des Unternehmens einen Effekt zunutze, den man ansonsten von Wellblechdächern kennt. Zur besseren Stabilität sind Dach wie Dichtung  kurvenförmig geformt. Wie ausgeprägt und in welchen Anteilen unterscheidet sich bei der Dichtung je nach konkreter Kundenanwendung.

Die patentierte Idee dichtet in der Regel Kunststoff gegen Metall ab, zum Beispiel Deckel im Motor. Dazu müssen Kunststoffdeckel und Metallgehäuse fest miteinander verschraubt werden. Um die Curve Gasket in der Nut zu verpressen, damit sie dauerhaft dicht hält, sind dank ihres Designs weniger Anpressdruck und Kraft notwendig als bei herkömmlichen Dichtungen – bei gleicher Dichtleistung.

Die Folge ist: Deckel oder Motorabdeckungen können dünnwandiger und damit leichter gebaut werden. Zusätzlich gewichtssparend lässt sich der Abstand zwischen den Verschraubungen erhöhen beziehungsweise die Anzahl der benötigten Schrauben reduzieren. Die Dichtung sitzt kippstabil in ihrer Nut. Deren optimalen Füllgrad überschreitet sie auch bei erhöhten Temperaturen und damit verbundener Ausdehnung nicht.

„Die Curve Gasket ist insbesondere für Tier1-Kunden von Interesse, die Anbauteile an Motor und Getriebe verschrauben. Sie bestätigen uns ebenso wie die OEM den konkreten Nutzen unserer Neuentwicklung und wollen an der Technologie teilhaben. Eine Vielzahl von Entwicklungsprojekten läuft bereits“, erklärt Rainer Jöst, Leiter der Global Gaskets Divison. Die ersten dieser Dichtungen beweisen ihre Vorzüge schon in der Serie.

Jöst führt aus: „Aktuell fertigen wir die Curve Gasket in Frankreich. Durch unsere standardisierten Prozesse und Materialen sind wir in der Lage, sie überall dort zu produzieren, wo unsere Kunden sie benötigen: in Brasilien, den USA oder Indien, genauso wie in China.“