Eisele Pneumatics: In Lackieranwendungen kommt es auf gute Spülbarkeit an 1

Unter dem Namen Inoxline hat die Waiblinger Eisele Pneumatics GmbH & Co. KG ihre Anschlüsse aus Edelstahl zusammengefasst. Dazu gehören totraumfreie Verbindungen für Medienkreisläufe, in denen keine Rückstände im Leitungssystem verbleiben dürfen. Speziell für die Förderung und Verarbeitung von Lacken hat Eisele die Steck-Dreh-Anschlüsse der Baureihe 1600 entwickelt, die sich bereits seit zehn Jahren in der industriellen Praxis bewährt haben.

Ursprünglich als exklusive Kundenlösung für einen der Marktführer entwickelt, stehen die ausgereiften Qualitätsanschlüsse der Baureihe 1600 jetzt erstmals der gesamten Lackierbranche zur Verfügung. Ihre Konstruktion erlaubt die sichere und zuverlässige Innenreinigung der Leitungen vor einem Medienwechsel durch Spülen. Sie werden aus Edelstahl 1.4301/07 gefertigt, die Spannzange zum sicheren Halten des Schlauches besteht aus Messing (chemisch vernickelt). Als Steck-Dreh-Verschraubung mit Schlauch bieten sie eine wartungsfreundliche und flexible Alternative zur klassischen Verrohrung und sind dabei ebenso leicht zu reinigen wie diese.

Lackieranwendungen unterliegen keinen besonderen Hygieneanforderungen, Lacke sind aber buchstäblich dafür bestimmt, gut auf Oberflächen zu haften und gleichmäßig in jede Ritze zu laufen, um dort eine dauerhafte Oberflächenversiegelung zu bilden. In Ecken, Kanten und toten Winkeln von herkömmlichen Schlauch- und Rohrleitungen würden diese Eigenschaften schnell zu Problemen und Ausfällen führen und den reibungsarmen Durchfluss behindern. Farbwechsel erfordern das Spülen der Leitungen, wobei eine leichte und äußerst gründliche Reinigung des Medienkreislaufs erforderlich ist. Bei Lacken kommt es auf höchste Reinheit an, da schon geringe Vermischungen zu Farbtonverfälschungen und Inhomogenitäten führen. Dank der totraumfreien Konstruktion der Baureihe 1600 ist es nicht erforderlich, die Anlagen für die Reinigung zu demontieren. Auch unter Kosten- und Umweltgesichtspunkten rechnen sich gut konstruierte Qualitätsverbindungen aus Edelstahl in Schlauch- und Rohrleitungen, da Produktverluste minimiert werden, die Komponenten langlebiger sind und nach ihrem Einsatz über die etablierten Wertstoffkreisläufe vollständig wiederverwertet werden können. Die erforderliche Reinigung vor Produktumstellungen oder Betriebspausen geht schneller und mit weniger Aufwand – zum Beispiel an Reinigungs- oder Lösungsmitteln – vonstatten und es entstehen auch geringere Mengen an Mischphasen, die nur geringwertiger weiterverwendet werden können oder gar verworfen werden müssen.

Die Anschlüsse der Baureihe 1600 sind für einen Arbeitsdruckbereich von -0,95 bis 25 bar und Temperaturen zwischen -20 und 120 °C geeignet. Durch die kombinierte Steck-Dreh-Montage lassen sich die Anschlüsse schlauchseitig mit nur einer Werkzeugumdrehung befestigen oder demontieren. Eine zusätzliche Dichtung ist nicht erforderlich, ein versehentliches Öffnen von Hand nicht möglich. Die schnelle Montage und Demontage stellt einen großen Vorteil gegenüber einer Rohrverbindung dar und erlaubt mehr Flexibilität in der Anlage. Auch gegenüber Vibrationen ist die Verbindung unempfindlich, da sie im geschlossenen Zustand keine beweglichen Teile enthält. Sie eignet sich deshalb hervorragend für den Einsatz mit Lackierrobotern.

www.eisele.eu