Pneumatische Schüttgutförderung in der Praxis 1

Seit über zehn Jahren bietet dieses eintägige Seminar einen besonderen, praxisnahen Blick auf den Einsatz von pneumatischen Förderanlagen. Anhand zahlreicher Beispiele aus den Bereichen Chemie, Pharma, Lebensmittel, Anlagenbau und insbesondere der allgemeinen Verfahrenstechnik wird das enorme Anwendungssektrum erschlossen.
Dabei wird sowohl der vorteilhafte Einsatz der Vakuum- und Saugförderung als auch der Druckförderung behandelt, sowie deren Vorzüge gegenüber mechanischen Förderern erläutert. Ausgehend von der Kleinmengen-Förderung (z.B. Probenentnahme) über die Fass-, Sack- oder Big-Bag-Entleerung bis hin zum Transport von großen Mengen (z.B. Silobeschickungen) finden alle Leistungsbereiche der pneumatischen Förderung Berücksichtigung.

Neben der Förderung von relativ einfachen Schüttgütern steht insbesondere der Transport von Pulvern, Pigmenten, Stäuben und anderen, als schwierig bekannten Schüttgütern im Mittelpunkt. Lösungen für feuchte, brückenbildende, empfindliche, explosionsgefährdete Feststoffe werden anhand von zahlreichen Praxis-Beispielen aufgezeigt.
Bewährt hat sich zudem der Themenbereich „Fließeigenschaften von Schüttgütern“ da diese direkt die pneumatische Förderbarkeit von Schüttgütern und die Erreichbarkeit der anvisierten Förderleistung beeinflussen.

Neu aufgenommen wurde das Thema „Optimierungspotentiale in der pneumatischen Förderung“. Dabei werden typische Einflussfaktoren auf die pneumatische Förderung angesprochen und deren Auswirkungen auf unterschiedliche spezifische Schwerpunkte von Betreibern erörtert. Auf dieser Basis wird es dem Teilnehmer ermöglicht, die eigene Situation zu analysieren. Ziel ist es, eine Anregung für gezielte Optimierungsansätze zu bieten und deren Potential zu erfassen und zu planen.
Einen weiteren Schwerpunkt stellen praxisgerechte Lösungen für die Anbindungen von pneumatischen Förderanlagen an Big-Bag- und Sackentleerstationen sowie an vor- oder nachgeschaltete Dosierorgane dar.

Darüber hinaus werden die Konsequenzen, welche sich aus den Richtlinien 94/9/EG und 99/92/EG „ATEX“ ergeben, erläutert. Sowohl rechtliche Aspekte als auch der praktische, betriebliche Explosionsschutz, insbesondere bei der pneumatischen Förderung, stehen hierbei im Mittelpunkt. Speziell das sichere Eintragen von brennbaren Pulvern in die Gas-EX-Zonen 0 und 1 findet gesondert Betrachtung (Reaktor- und Rührkesselbeschickung).
Abgerundet wird dieser Seminartag durch die Video-Vorführung einer kleinen VS200-Vakuumförderanlage. Dabei werden die verschiedenen Förderzustände in einer transparenten Förderleitung gezeigt. Dass pneumatische Förderanlagen durchaus auch einen geringen Energieverbrauch aufweisen können, wird am Beispiel einer Silobeschickung gezeigt.

www.hdt-essen.de/hdt/pdfs/va/H040093273.pdf

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