The Lee Company steht für Innovation in Miniatur 1

The Lee Company steuert auf das 65-jährige Firmenjubiläum zu. Grund genug für eine kleine Zwischenbilanz – die sich sehen lassen kann.
Firmenchroniken beginnen meist mit einer bahnbrechenden Idee. Das trifft auch auf das amerikanische Unternehmen Lee zu. Aber der Reihe nach: Leighton Lee, der als Ingenieur für die Luftfahrtindustrie arbeitete, hatte vor über 65 Jahren eine pfiffige Idee für die Triebwerkstechnik: Er entwickelte mit LeePlug eine bahnbrechende Erfindung. Es handelt sich hier um einen Stopfen, der Gewindebohrungen und Dichtungen beim Motorenbau erübrigt. Basierend auf dieser Erfindung gründete er schließlich im Jahr 1948 The Lee Company.
Durch weitere Entwicklungen in den folgenden Jahrzehnten wurde TLC zum Marktführer in der Herstellung und im Vertrieb von präzisen Hydraulik-Komponenten in Miniaturbauweise für die unterschiedlichsten Branchenfelder: Luft- und Raumfahrttechnik, Offshore-Industrie, Automobilbranche, Industrie- und Mobilhydraulik, Medizin- und Analysetechnik.
1974 sind von Lee die ersten Miniatur-Magnetventile und EFS-Komponenten auf den Markt gekommen. Anfangs für die DOD-Print-Technik entwickelt, werden sie seitdem auch in Fluidik-Systemen der Medizin-, Pharma- und Chemie-Technik sowie der Industrie erfolgreich verwendet.

Seit Anfang der 90er Jahre sind Produkte wie das Rückschlagventil Typ CCRM oder der konische Lee-Betaplug-Verschlussstopfen Grundlage für den am stärksten wachsenden Unternehmenszweig: der Lee IMH-Industriegruppe, die mit gezielter Kosten-/Nutzen-Optimierung ihrer Produkte äußerst attraktiv ist und das insbesondere für die Automobilindustrie und allgemeine Industrie, die Landmaschinenhersteller und sogar für den medizinischen Sektor.
Im Kfz-Bereich (Motoren und Getriebe, Brems- und Lenksysteme, Ladeplattformen etc.), in der allgemeinen Industrie und in der Mobilhydraulik (Pumpen, Motoren, Zylinder, Ventilblöcke und Ventilverkettungen) finden und entwickeln Konstrukteure weltweit erfolgreiche Anwendungen für diese Lee-Produkte.

The Lee Company arbeitet ständig an neuen Produktentwicklungen. Für die Mikrofluidik wurde beispielsweise eine eigene Reihe von Miniatur-Magnetventilen und Folgekomponenten entwickelt, die stetig weiter ausgebaut werden.  Beispielsweise ein Kontrollventil aus der HDI-Familie, das um ein 2/2-Wege-Magnetventil in N.C./Plug In-Ausführung erweitert wurde.
Mit der geringen Leistungsaufnahme von gerade mal 0,85 Watt, gibt es diese neuen 2/2-Wege-HDI-Miniaturventile standardmäßig mit 12 VDC- oder 24 VDC-Spule. Für die elektrische Anbindung sind Pins im 2,5 mm-Raster für Standard-Ministecker vorgesehen. Diese Miniaturisierung hilft wesentlich bei der Optimierung von neuen Gerätekonzepten.
Ein weiteres neues Ventil ist ein 2/2-Wegeventil in der Ausführung als  mediengetrenntes N.C.-Membran-Magnetventil, aus der Gruppe der MIVs (Micro Inert Valves). Dies ist eine Weiterentwicklung der bekannten LFVA (Face Mount)-Baureihe, nur noch kleiner und leichter. Es wiegt nur 6 Gramm und bringt die Voraussetzung mit, noch mehr Funktionen auf kleinstem Raum unterzubringen.

Neu bei der IMH-Industriegruppe von Lee ist ein Softseat-Rückschlagventil mit Elastomere-Abdichtung, das immer öfters in der Industriepneumatik und der medizinischen Fluidik eingesetzt wird. Für diese Märkte entwickeln Ingenieure aktuell auch Entlüftungsventile, Druckbegrenzungsventile und wiederausbaubare Ventile.
Heute arbeiten weltweit über 1000 Mitarbeiter für Lee, davon sind am Stammsitz in Westbrook/Connecticut mehr als 90%  in Entwicklung, Fertigung, Montage und Qualitätskontrolle für die hydraulischen Miniaturkomponenten tätig.

Autor: Rolf Nagel, im Auftrag von Lee, www.lee.de