Jäger Zellenradschleusen: Zugelassen nach Richtlinie 94/9/EG (ATEX 95) 1

Der Spezialist Jäger Maschinenbau bietet ein umfassendes  Programm an Zellenradschleusen: aus Grauguss, Stahl oder Edelstahl, in Standard- und Sonderausführungen – und seit 2006 mit Baumuster-Zulassung als autonome Schutzsysteme oder Geräte der Gruppe II, in allen Zonen.

Zellenradschleusen kommen in unterschiedlichen Industriezweigen zum Einsatz, denn ihr Anwendungsspektrum ist vielfältig. Sie können je nach Konfiguration zur Dosierung, Einspeisung oder Austragung vieler Materialien (meist feinkörniger und staubförmiger Produkte oder Granulate) benutzt werden.

Ihr Einbauort ist typischerweise entweder unter Silos (um dem Schüttgut den Druck zu nehmen und nachgeschaltete Maschinen wie Schnecken-, Kettenförderer, etc. zu entlasten) oder über Mühlen, Mischern und Trocknern, wo sie zur dosierten Einbringung des Schüttgutes in weiterführende Verarbeitungsprozesse dienen.

Standardausführungen:

Die “normale” Zellenradschleuse ist eine Grauguß- Ausführung mit einem oder zwei freien Wellenzapfen, nach DIN genutet. Sie ist entweder

  • mit direkt angeflanschtem Drehstrom-Getriebemotor
  • mit Kupplung oder Kettenantrieb und Drehstrom-Getriebemotor auf gemeinsamer Konsole komplett montiert
  • mit Kupplung, Motorlaterne und Getriebemotor, angeflanscht oder auf eine Konsole montiert

ausgeführt und für Fördergüter bis zu einer Temperatur 100°C geeignet.

Sonderausführungen:

Seit längerem fertigt die Jäger Maschinenbau GmbH auch Zellenradschleusen für Einsatzbereiche, die einer speziellen Ausführung bedürfen. So beinhaltet das Lieferprogramm z.B. Konstruktionen zur Förderung von Heißgut bis zu einer Temperatur von 400°C oder Stahlschweißkonstruktion (1.0570, 1.4571 oder 1.4301)

Weitere Optionen:

  • Abdichtung der Wellen durch Stopfbuchsen.
  • Der Zwischenraum (Deckel, Gehäuse, Zellenrad) wird wahlweise unter Unter- oder Überdruck gesetzt.
  • Verbindung mehrerer Schleusen, Antrieb durch einen Getriebemotor.
  • Belegung der Zellenräder mit Teflon-, Vulkollan- oder Federstahllippen (EHEDG-konform)

Ebenfalls im Programm:

Zellenradschleusen mit ausziehbarem Zellenrad zur schnellen Reinigung und bei häufigem Produktwechsel.

ATEX Schleusen:

autonome Schutzsysteme oder Geräte der Gruppe II, Kategorie 1D: Einsetzbar in Zonen 21/22 und 1/2

  • in Größen von 100 – 630 mm Durchmesser, Stahlschweißkonstruktion (1.0570, 1.4571 oder 1.4301) sowie
  • bis 315 mm Durchmesser in Grauguss GG20

Sie sind standardmäßig mit angeflanschtem Getriebemotor versehen und für Fördergüter bis zu einer Temperatur von 80°C ausgelegt (höhere Temperatur nach Absprache möglich).

www.jaeger-maschinenbau.de