Gasblasen, Bild: Fotolia - emmi

Ausgasende Medien bilden diese Gaseinschlüsse, ein typisches Beispiel ist Natriumhypochlorit (NaOCl), mit dem beispielsweise Schwimmbäder desinfiziert werden. Auch der Wechsel des Flüssigkeitsgebindes im laufenden Prozess kann dafür sorgen, dass für einen kurzen Moment Gase, in diesem Fall Luft, in der Saugleitung gefördert werden und somit in den Prozess gelangen. Bild: Fotolia - emmi

Störungen im Produktionsablauf sind ärgerlich. Sie führen nicht nur zu Verzögerungen, sondern können auch Qualitätseinbußen zur Folge haben. Schon alleine das Ausbleiben des Dosiermediums für einen kurzen Moment kann sich signifikant auf die Qualität des Endprodukts auswirken. Beim Dosieren von Flüssigkeiten, insbesondere auch von ausgasenden Fördermedien, können Gasblasen den Förderprozess negativ beeinflussen und sogar vollständig zum Erliegen bringen. Diese Gasblasen können auf vielfältige Weise im Medium auftreten.

Der zugrundeliegende Mechanismus, der bis hin zum Verlust der Dosierfunktion führen kann, ist recht schnell identifiziert. Er findet sich in dem entscheidenden Unterschied der Kompressionsfähigkeit von Flüssigkeiten und Gasen. Gase lassen relativ große Volumenänderungen ohne nennenswerten Druckaufbau zu. Bei einer Flüssigkeit hingegen führen bereits kleinste Volumenreduktionen zu einem signifikanten Druckaufbau. Eine Flüssigkeit ist inkompressibel, sehen wir einmal von Phänomenen im Hochdruckbereich ab.

Um zu verhindern, dass die Gaseinschlüsse den Prozess negativ beeinflussen, gibt es zwei Lösungsansätze: Die Kompressionsfähigkeit des Flüssigkeits-Luft-Gemisches wieder herstellen oder das Gas aus dem Prozess entfernen. Dabei sind, ganz grob gesehen, folgende Fälle zu unterscheiden:

  • Ist das hierzu notwendige System aktiv oder passiv?
  • Findet Durchförderung in den Prozess oder Entfernung des Gases aus dem Medium statt?

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