Die neuen Nadelgreifer SNG-AP und SNG-AE eignen sich optimal zur automatisierten Handhabung von

Die neuen Nadelgreifer SNG-AP und SNG-AE eignen sich optimal zur automatisierten Handhabung von biegeschlaffen und stark porösen Werkstoffen.

Der Vakuum-Spezialist J. Schmalz erweitert seine Nadelgreifer-Baureihe SNG um die Varianten SNG-AP (pneumatisch) und SNG-AE (elektrisch). Die neuen Greifer eignen sich optimal zur Handhabung von leichten, dünnen und biegeschlaffen Materialien wie Composite-Textilien, aber auch von Vliesstoffen, Filtermaterialien sowie von Isolier- und Schaumstoffen.

Der Markt an Composites wird nach Einschätzung von Branchenexperten in den kommenden Jahren weiter wachsen, die Bedeutung der Leichtbauweise nimmt kontinuierlich zu. Damit steigen auch die Anforderungen an die Herstellungsprozesse und insbesondere an das Handling der Faserverbundwerkstoffe, beispielsweise in der Automobilindustrie. Mit den neu entwickelten Nadelgreifern von Schmalz lassen sich biegeschlaffe und stark poröse Werkstücke wie Composites, aber auch Vliesstoffe, Filtermaterialien oder Isolier- und Schaumstoffe zuverlässig und sicher greifen.

Überkreuzende Nadeln

Aufgrund überkreuzender Nadeln bieten die Nadelgreifer SNG-AP und SNG-AE auch bei sehr labilen Werkstücken hohe Haltekräfte. Der Greifer fährt mehrere Nadeln gegenläufig in das Material aus. Dadurch wird das Werkstück zuverlässig, schonend und positionsgenau gehalten. Minimierte Wirkflächen sorgen dafür, dass auch sehr kleine Teile prozesssicher bewegt werden können. Beim Absetzen des Werkstücks werden die Nadeln wieder gelöst, eine Abblasfunktion unterstützt ein schnelles Ablegen.

Das Eigengewicht der Greifer ist gering – das erlaubt kurze Zykluszeiten. Schmalz bietet die Greifer in verschiedenen Baugrößen: mit Nadelhüben von drei, zehn und 20 Millimetern sowie mit Nadeldurchmessern von 0,8 oder 1,2 Millimetern lassen sie sich individuell auf die jeweiligen Werkstückanforderungen anpassen.

Maximale Prozessflexibilität

Schmalz Nadelgreifer

Die neuen Nadelgreifer SNG-AP und SNG-AE eignen sich optimal zur automatisierten Handhabung von biegeschlaffen und stark porösen Werkstoffen.

Die Ausführung SNG-AE ist ein elektrisch angetriebener Greifer. Der Nadelhub lässt sich für jeden einzelnen Zyklus verändern, dadurch ist jede beliebige Hubabfolge möglich. Das ermöglicht eine maximale Prozessflexibilität: So lassen sich auch schnell wechselnde Automatisierungsaufgaben wie die Handhabung von einzelnen Lagen oder ganzen Stacks realisieren.

Die elektrische Version verfügt über eine IO-Link-Schnittstelle, über die der Greifer mit der übergeordneten Steuerung kommuniziert und sämtliche Zustandsdaten zur Verfügung stellt. Dies erlaubt neben einer kontinuierlichen Hubüberwachung eine umfassende Prozesskontrolle. So ist eine ständige Optimierung des Prozesses möglich. Zudem sinkt dank standardisierter Steckverbindungen der Installationsaufwand: Die erforderlichen Kabel werden lediglich eingesteckt, eine aufwändige Verdrahtung von Einzeladern entfällt.

Stufenlose und simultane Einstellung

Im Nadelgreifer SNG-AP arbeitet ein zentraler pneumatischer Antrieb mit doppeltwirkendem Pneumatikzylinder. Die Nadeln werden synchron aus- und eingefahren – das reduziert den Einsatz von Schläuchen und Kupplungen. Über ein Stellrad mit Skala lässt sich der Hub stufenlos und simultan einstellen, was minimale Inbetriebnahme- und Rüstzeiten gewährleistet. Außerdem kann der SNG-AP optional mit einem Sensor ausgestattet werden, der Informationen zur jeweiligen Nadelendposition liefert.

Der Wartungsaufwand für den Nadelgreifer-Neuling ist sowohl beim SNG-AE als auch beim SNG-AP gering: Die Nadeln können schnell und werkzeuglos gereinigt werden, sie lassen sich einfach und zügig wechseln. Das Gehäuse in Leichtbauweise zeigt sich dabei besonders robust.

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