Wechselkopfbohrer, Bild: Mapal

Mit dem TTD-Tritan-Drill bringt MAPAL den ersten standardmäßig verfügbaren dreischneidigen Wechselkopfbohrer auf den Markt. Bild: Mapal

Wechselkopfsysteme in der zerspanenden Fertigung sind das Mittel der Wahl, wenn es gilt, steigenden Rohstoffpreisen, Ressourceneffizienz und einer Verschlankung des Lagers gerecht zu werden. Grund genug, auch den dreischneidigen Tritan-Drill von Mapal als Wechselkopfvariante zu entwickeln. Das Unternehmen bringt damit den ersten standardmäßig verfügbaren dreischneidigen Wechselkopfbohrer auf den Markt.

Werkzeugkopf und Werkzeughalter sind beim TTD-Tritan-Drill über eine Hirth-Verzahnung verbunden. Diese Schnittstelle ist besonders stabil, so dass mit der Wechselkopfvariante alle Vorteile sowie das Leistungsniveau des Pendants aus Vollhartmetall bestehen bleiben. Es kann auch bei schwierigen Bohrsituationen, wie bei schrägem Bohrungseintritt oder bei Querbohrungen, gearbeitet werden. Das Werkzeug zentriert sich über seine ausgeprägte Bohrspitze und sorgt für sehr gute Rundheit. Mit dem neuen Wechselkopfsystem ist das kostenintensive Hartmetall auf den Werkzeugkopf beschränkt. So sind geringere Kosten auch bei großen Durchmessern garantiert.

Die Stabilität der Schnittstelle beruht unter anderem auf der Dreischneidigkeit, die prädestiniert ist für ein Wechselkopfsystem. Durch die drei Schneiden ist die Belastung der Schnittstelle homogen, das heißt die Kräfte, die bei der Zerspanung entstehen, werden gleichmäßig an den Werkzeughalter aus Stahl übertragen. Zudem garantiert die Schnittstelle Drehmomentübertragung bei gleichzeitig hoher Wechsel- und Rundlaufgenauigkeit.

Der Tritan-Drill als Wechselkopfvariante TTD wird zur AMB 2016 in Stuttgart präsentiert und wird als Universalvariante zur Bearbeitung von Stahl im Durchmesserbereich 12 bis 32 Millimeter verfügbar sein. do