Infektionswege unterbrechen 1

Antimikrobielle Kunststoffe.  Griffelementen in Bus und Bahn haften in der Regel unzählige Mikroorganismen an. Die neuen Halteschlaufen aus dem Faigle-Kunststoff PAS-PU98A H FR, welche mit einem antimikrobiellen Sterione-Additiv ausgestattet sind, tragen dazu bei, dass diese Organismen vernichtet werden.

Das Zeitalter atemberaubend schneller interkontinentaler Mobilität verschafft dem Menschen die Möglichkeit, innerhalb von Stunden tausende von Kilometern rund um den Erdball zu jetten.

Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilze reisen mit großer Aktivität mit. Der weltweit reisende Mensch wird damit von den verschiedensten Mikroorganismen als komfortables Transportmittel für schnelle und interkontinentale Verbreitung genutzt. Für die wirksame weitere Verteilung dieser Mikroorganismen auf die Flug- und Fahrgäste sorgen alle Gegenstände, die von diesen Menschen berührt werden.

Dazu gehören vor allem Griffe und Halteschlaufen, an denen sich die Reisenden im Flughafenbus, in Flughafen-Transferzügen, in der Eisenbahn, der U-Bahn, Straßenbahn oder im Bus festhalten. Selbst Griffelementen, die optisch sauber erscheinen, haftet in der Regel eine große Zahl von Mikroorganismen an. Die neuen Halteschlaufen aus dem Faigle-Kunststoff PAS-PU98A H FR, welche mit einem antimikrobiellen Sterione-Additiv ausgerüstet sind, tragen dazu bei, dass die Mikroorganismen vernichtet werden. Dies führt zur Unterbrechung der Infektionswege.

Auch wenn die meisten Fahrgäste den Wunsch haben, in öffentlichen Verkehrsmitteln aus hygienischen Gründen möglichst wenig Gegenstände anzufassen, ist dies aus Sicherheitsgründen oft nicht zu vermeiden. Besonders zu den Tageszeiten, bei denen viele Menschen im Berufsverkehr zur Arbeit oder von der Arbeit nach Hause unterwegs sind, sind öffentliche Verkehrsmittel immer wieder zum Bersten voll besetzt mit Fahrgästen. Die vorhandenen Sitze reichen oft bei weitem nicht aus. Deshalb stehen die Fahrgäste Schulter an Schulter in den Gängen zwischen den Sitzen und im Türbereich.

Dazu kommen noch die auf dem Boden abgestellten Gepäckstücke, die das sichere Stehen behindern. Beim Bremsen, Einfahren in Bahnhöfe oder Haltestellenbuchten, beim Beschleunigen oder Befahren von Kurven oder Gleisweichen kommt es aus diesem Grund immer wieder zu kritischen Situationen.

Wer dann keinen sicheren Griff an einer Halteschlaufe hat, gerät in Gefahr, das Gleichgewicht zu verlieren und beim Stürzen sich selbst und möglicherweise noch weitere Fahrgäste zu verletzen. Vor allem mit dem Ziel, kritische Situationen oder gar Unfälle dieser Art zu verhindern. Deshalb montieren die Ausrüster und Betreiber öffentlicher Verkehrsmittel im Stehbereich der Fahrgäste Halteschlaufen wie jene der bereits jahrelang bewährten Typs Igostrap und Grip-Ad von Faigle.

Kunststoff für bestmögliche hygienische Bedingungen

Der Zusammenhang zwischen der Hygiene der Fahrgäste und dem Mikroklima auf der Oberfläche der Halteschlaufen geriet vor allem in den letzten Jahren durch die weltweite mediale Präsenz verschiedener Grippe-Pandemien verstärkt in den Fokus der Aufmerksamkeit.

Aus der Sicht von Mikroorganismen schafft nämlich das laufende Anfassen der Halteschlaufen mit meist schweißnassen Händen ausgezeichnete Bedingungen, um sich festzusetzen, zu vermehren und sich in der Folge auf der nächsten Hand einzunisten. Für den Menschen, bei dem derartige unerwünschte und oft schädliche Keime möglicherweise Krankheiten auslösen, ist dies sehr unangenehm oder kann unter Umständen sogar sehr gefährlich sein.

Ebenso schädlich und gefährlich ist dies natürlich auch für die anderen Fahrgäste, an welche er auf diesem Weg möglicherweise seine Krankheitserreger weitergibt. Um im Bereich der Halteschlaufen Abhilfe zu schaffen, machten es sich die Anwendungstechniker von faigle daher zur Aufgabe, einen Kunststoff zu entwickeln, der durch antimikrobielle Eigenschaften bestmögliche hygienische Bedingungen schafft.

Gleichzeitig wurde natürlich auch die Bedingung gestellt, dass der Kunststoff die hohen mechanischen Anforderungen erfüllt, denen Halteschlaufen ausgesetzt sind. Außerdem sollte der Kunststoff zudem durch eine angenehme Haptik den Fahrgast zum Benützen der Halteschlaufen einladen. Die nun vorgestellte Lösung sind Halteschlaufen aus PAS-PU98A H FR, einem Kunststoff mit beigemischten Sterionen.

Durch die Sterione erhält der Kunststoff eine weitreichende antimikrobielle Wirksamkeit und bietet so Schutz gegen ein breites Spektrum gesundheitsschädlicher Mikroorganismen. Die Sterione verhindern weitgehend, dass sich die Keime überhaupt an den Halteschlaufen festsetzen können. Wenn es trotz allem zu Ablagerungen kommt, sorgen die Sterione für eine derart massive Störung des Energiestoffwechsels in den Mikroorganismen, dass diese absterben.

Die nur ein bis drei Mikrometer großen Sterione-Moleküle sind im Kunststoff fest eingebettet und bilden über Jahre hinweg kontinuierlich hochaktive Ionen, die nicht nur Bakterien vernichten, sondern mit ihrer Breitbandwirkung auch resistente Keime, Viren, Pilze und sonstige schädliche Organismen abtöten. Durch ihre oligodynamische mikrobielle Wirkung zerstören schon kleine Mengen von Sterionen eine große Zahl von Keimen. Ihre Wirksamkeit ist schnell und dauerhaft und die bekämpften Keime können keine Resistenzen bilden. Die Ionen greifen die Stoffwechselsysteme der Zellen so intensiv an, dass primitive Organismen absterben.

Trotzdem sind Sterione für den Menschen ungefährlich, denn sie entwickeln keine Toxizität. Dies gehört zu den Gründen, weshalb sie auch im Medizin- und Klinikbereich schon seit langer Zeit als Kunststoff-Additiv erfolgreich als dauerhafter Infektionsschutz eingesetzt werden. Auch die strengen Regeln der US-amerikanischen Food and Drug Organisation FDA bezeichnen sie in den Positivlisten als „allgemein sicher“.

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