In den kommenden drei Jahren soll der Umsatz wieder um jeweils 5 bis 10 % steigen. Zum profitablen Wachstum soll vor allem die starke Position in nachfragestarken Märkten wie China, Indien und Brasilien beitragen. So konnte das Unternehmen 2009 den Auftragseingang aus China um 62 % steigern.

Außerdem will Dürr den Ausbau neuer Geschäftsfelder vorantreiben. Chancen sieht man unter anderem in den Bereichen Klebetechnik, Feinstreinigungstechnik und Auswuchttechnik für Turbolader. In allen drei Geschäftsfeldern hat der Maschinen- und Anlagenbauer vorhandene Kompetenzen durch die Akquisition kleinerer Unternehmen gestärkt.

Das Jahr 2009 hat der Konzern nach eigener Einschätzung insgesamt gut bewältigt. Trotz eines Umsatzrückgangs von 33 % erreichte das operative Ergebnis 24,8 Mio. Euro. Maßgeblich dafür waren frühzeitig eingeleitete Kostenreduzierungen. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten sanken um 7,4 % auf 171 Mio. und die Personalkosten um 10,8 % auf 336 Mio. Der operative Cashflow verdreifachte sich auf 95,4 Mio. Euro, was ermöglichte, die Nettofinanzverschuldung komplett abzubauen. Das Finanzergebnis verbesserte sich deutlich um 8,5 Mio. auf -17,9 Mio. Euro. Unter anderem infolge steuerlicher Sondereffekte betrug das Ergebnis nach Steuern -25,7 Mio. Daher soll der Hauptversammlung am 30. April keine Dividende vorgeschlagen werden.