Bauteile aus Carbonfasern sind nicht nur im Rennsport und im Automobilbau auf dem Vormarsch: Mit der

Bauteile aus Carbonfasern sind nicht nur im Rennsport und im Automobilbau auf dem Vormarsch: Mit der CFK-Achse System CLD präsentiert Schunk erstmals eine standardisierte Linearachse aus Kohlefaser. Sie ist die leichteste direktangetriebene Linearachse auf dem Markt.

Verglichen mit Aluminiumprofilen reduziert sich das Gewicht des Profils bei ihr um bis zu 58 %. Vor allem für mehrachsige Handhabungssysteme, in denen komplette Z- oder Y-Achsen bewegt werden, ist das Leichtgewicht interessant. Die Masseträgheit sinkt und die Achsen können deutlich schneller und energieeffizienter beschleunigt und verfahren werden. Das Linearmodul bietet entscheidende Vorteile: Der Kohlefaserverbundwerkstoff und eine spezielle Struktur und Füllung im Innern machen die Achse extrem leicht und stabil zugleich. Aufgrund des höheren E-Moduls verfügt sie über eine höhere Biege- und Torsionssteifigkeit als Aluminiumprofile. Die hohe Eigendämpfung reduziert zudem Schwingungen.

Erwärmt sich das Material im laufenden Betrieb, behält es dennoch seine Form. Beste Voraussetzungen also für den µ-genauen Einsatz in hochpräzisen Prüf- oder Handhabungsapplikationen. Anwendern verschaffen die hocheffizienten Leichtbauachsen sowohl in punkto Taktzeiten als auch in punkto Präzision einen deutlichen Vorsprung.

Technische Daten

  • Lineardirektantrieb als präziser Tempomacher
  • Präzisionsgeschliffene Stahl-Laufschienen sorgen für hohe Wiederholgenauigkeit
  • gegenüber Alu bis zu 58% leichter

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