Der AMA vergab die Auszeichnung für ein In-Ohr-System, das entstanden ist als Gemeinschaftsentwicklung des CiS Forschungsinstituts für Mikrosensorik und Photovoltaik GmbH, Erfurt, des Hörgeräteherstellers Audia Akustik und des Helmholtz-Institut für Biomedizinische Technik der RWTH Aachen. Nach Ansicht der Jury haben die Sieger eine besonders gelungene Teamlösung präsentiert, in der nicht nur die optische Sensorik und die Integration als In-Ohr-System überzeugen. Außerdem wird die Pulsfrequenz aus niederfrequenten Signalschwankungen bestimmt, was einen zusätzlichen Sensor erübrigt. Nominiert waren auch die Teams des Fraunhofer-Instituts für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS) mit ihrem "Time-of-Flight 3-D-Abstandssensor mit integrierendem Pulsverfahren" und die finnische Firma Gasera Ltd. mit einem Gasanalysator zur Erkennung toxischer Substanzen, der auf einem neuartigen MEMS-Cantilever-Sensor basiert.