Die Januarumfrage 2010 des AMA Fachverband für Sensorik e.V. lässt auf Erholung der

Die Januarumfrage 2010 des AMA Fachverband für Sensorik e.V. lässt auf Erholung der Branchenkonjunktur schließen.

Befragt wurden 90 deutsche Unternehmen der europäischen Sensorikbranche, einschließlich Mess- und Prüftechnik. Deren abgegebene Stimmen repräsentieren näherungsweise 13.000 Arbeitsplätze. Den Ergebnissen zufolge erlitt die Branche seit dem dritten Quartal 2008 einen kontinuierlichen Umsatzeinbruch von insgesamt 25 Prozent. Dieser Sinkflug schwächte sich während des zweiten Quartals 2009 ab, und kehrte sich im dritten Quartal um. Anschließend stieg er zwei Quartale in Folge wieder um jeweils fünf Prozent an. Die Befragung ergibt, dass die Branche zum Ende 2009 insgesamt rund 17 Prozent an Umsatz verloren hatte, aber für 2010 mit fünf Prozent Umsatzwachstum rechnet.

Die Exportquote lag in 2009 hochgerechnet auf die Branche bei 48 Prozent und zeigte einen deutlichen Zuwachs im innereuropäischen Geschäft um sechs Prozentpunkte. Um mit der krisenbedingt gesunkenen Nachfrage klarzukommen, baute die Sensorik 2009 rund drei Prozent ihrer Arbeitsplätze ab. Für das angebrochene Jahr 2010 plant sie, um weitere rund ein Prozent personell zu schrumpfen.

Auch die Investitionsbereitschaft litt unter dem sinkenden Umsatz und den ungewissen Aussichten. So investierte die Branche 2009 14 Prozent weniger als im Vorjahr. Für 2010 plant sie demgegenüber jedoch wieder eine Steigerung von etwa vier Prozent.

"Als die ersten Zeichen von möglicher Stabilisierung erschienen, argwöhnten viele, dass es sich hierbei lediglich um das vorübergehende Nachfüllen leergewordener Lager handeln könnte. Nun aber, nach zwei Quartalen Wachstum in Folge, ist davon auszugehen, dass sich die Konjunktur tatsächlich allmählich erholt", so Wolfgang Wiedemann, Vorstandsvorsitzender des AMA Fachverband für Sensorik.