Der Umsatz des Münchner Chemiekonzerns kletterte von Januar bis März 2010 um 22 Prozent auf 1.067,0 (Vj. 872,5) Mio. Euro. Das Wachstum resultiert in erster Linie aus höheren Absatzmengen. Dagegen haben niedrigere Preise und Währungseffekte die Umsatzentwicklung gebremst. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des 1. Quartals betrug 253,7 (Vj. 157,8) Mio. Euro. Es erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 61 Prozent und stieg damit beinahe dreimal so stark wie der Umsatz. Durch die gesteigerte Nachfrage hat sich die Anlagenauslastung deutlich verbessert. Dadurch fielen die spezifischen Herstellkosten für viele Produkte niedriger aus als im 1. Quartal 2009. Das Konzern-Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug im Berichtsquartal 153,7 (Vj. 58,2) Mio. Euro. Das Ergebnis das ersten Quartals 2010 beträgt 105,9 (Vj. 5,5) Mio. Euro. Für das Gesamtjahr 2010 erwartet der Wacker-Konzern weiterhin ein erhebliches Wachstum von Umsatz und Ertrag.