Dies machte Rudolf Staudigl, Vorstandsvorsitzender des Münchner Chemiekonzerns, auf der Hauptversammlung 2010 am 21. Mai deutlich. Staudigl bekräftigte erneut die Prognose für das Gesamtjahr, wonach der Umsatz auf über 4 Mrd. € steigen und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) deutlich zunehmen sollen. Beim Jahresergebnis rechnet der Konzernchef mit einem Überschuss in dreistelliger Millionenhöhe. Nach dem schwierigen Geschäftsjahr 2009 konnte Wacker im 1. Quartal 2010 sowohl den Umsatz als auch den Ertrag deutlich steigern. Vor allem dank stark gestiegener Nachfrage kletterte der Umsatz von Januar bis März 2010 um 22 Prozent auf 1067 Mio. Euro (1. Quartal 2009: 872,5 Mio.) Im Jahr 2009 erzielte Wacker einen Bilanzgewinn in Höhe von 533,4 Mio. Euro. Davon schüttete das Unternehmen 59,6 Mio. (Vorjahr: 89,4 Mio.) aus, das sind 1,20 Euro pro dividendenberechtigter Aktie. Auch die übrigen Vorschläge der Verwaltung wurden von der Hauptversammlung mit großer Mehrheit angenommen.